Frage: Warum haben wir das Beten verlernt ? Antwort: Weil wir nicht mehr wissen, was Beten ist !
Auf der ganzen Welt, in allen Kulturen beten Menschen. Muslime beten fünfmal am Tag, Christen beten zu verschiedenen Anlässen, Asiaten beten in der Meditation und Versenkung, und Naturvölker beten zu Ihren Geistern im Tanz und mit Gesang. Sie beten um Schutz und Beistand, Erfüllung ihrer Wünsche, für Glück, Wohlstand und Gesundheit, für sich selbst, Freunde, Angehörige oder Verstorbene. Empfänger sind in fast allen Fällen Götter und Geister.
Warum ist das so ?
Mit den Erkenntnissen der Quantenphysik kommt der Sinn des Betens auch in die moderne technisierte Welt zurück. Je mehr die rein materielle Sicht der Welt einer spirituell geistigen Sicht ihren gleichwertigen Platz einräumen muss, desto mehr wird verständlich, dass es doch mehr gibt zwischen Himmel und Erde, das man nicht sehen und (noch nicht) messen kann. Uraltes Wissen spricht schon immer von einem Energiefeld, das uns alle umgibt, durchdringt und verbindet. Viele halten es für die göttliche Kraft, die alles zusammen hält. Diese Kraft erschafft und vernichtet, sie heilt und gibt und sie führt und leitet uns. Wir Menschen, aber auch alle Tiere und alles Nicht-lebendige sind Teil dieser Kraft.
Durch richtiges Beten können wir mit der Kraft, mit dem sogenannten Feld, Verbindung aufnehmen. Und wenn wir in Verbindung stehen, dann heilt sie uns, erfüllt uns Wünsche und leitet uns durchs Leben.
Und wie betet man richtig ?
Um mit dem göttlichen Feld Verbindung aufzunehmen, müssen wir unsere Gedanken abstellen (den unruhigen Geist / die Ratio) und uns in den Augenblick begeben. Fokussierung, Konzentration, Meditation helfen uns dabei. Ruhe und Ungestörtheit sind wichtig, daher sind stille Tempel und Kirchen entstanden. Aber auch das gemeinschafftliche Miteinander im Gesang und Tanz können dem Gebet dienen. Im Gewahrsein des Augenblicks richten wir unsere Konzentration auf Gott, das Universum oder auf gute Geister, von denen wir uns Gehör erbeten, und nehmen Verbindung auf. Sind unsere Wünsche und Bitten echt und stark, werden sie auf Resonanz stoßen und erfüllt werden, unabhängig von der Art des Wunsches. Für die Erfüllung unseres Wunsches - z.B. nach Heilung - ist dann nur noch wichtig, dass wir an die Erfüllung glauben. Wir müssen das freudige Gefühl aussenden, dass der Wunsch bereits erfüllt ist, und wir dankbar dafür sind. Wenn wir über die Intensität des echten Gefühls signalisieren, der Wunsch sei bereits Realität, dann wird das Gesetzt der Resonanz dafür sorgen, dass der Wunsch tatsächlich in Erfüllung geht. Das ist die Kunst des Betens.
Jesus sagte: “Um was Ihr auch immer bittet im Gebet, glaubet daran, dass ihr es empfanget, und es wird Euch gegeben werden.”
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