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Erleuchtung
Buddha bedeutet “erleuchtet sein”. Siddharta Gautama, der Buddha, erklärte sich selbst als erleuchtet und brach auf, seine Erkenntnisse, die er durch jahrelange Meditation erlangte, als Lehre von den vier edlen Wahrheiten, in die Welt zu tragen.
Bereits lange vorher hatte der verwöhnte Prinz aus reichem Hause allem Materiellen und seiner Erbschaft abgeschworen und sich als Bettelmönch zurückgezogen, um herauszufinden, warum das Leben scheinbar voller Leid ist.
Über sein Leben und seine Lehre gibt es ungezählte Bücher und Dokumentationen. Aber in kaum einem wird erklärt, was Erleuchtung eigentlich ist. Wie zeigt sich Erleuchtung ?
Moderne Buchautoren versprechen Erleuchtung in sieben Tagen oder noch schneller und bieten Übungen an. Aber auch sie lassen die Antwort vermissen, wie man denn feststellt, ob man erleuchtet ist. Was ändert sich ?
Durch Nachdenken, Beobachten und Meditation können vielerlei Erkenntnisse erlangt werden. So manches Licht ist dabei sicher schon aufgegangen. Erleuchtung durch Erkenntnis ist genauso möglich, wie Erleuchtung durch praktische Übungen (in Indien Yoga genannt).
Buddha-Erleuchtung zeigt sich in einem umfassenden Verstehen des menschlichen Daseins als Teil der Natur und Teil des energetischen Kosmos. Erleuchtung führt zur absoluten Abkehr von materieller und anhaftender Orientierung, v.a. von menschlicher Gier als Ursache für alles Leid auf der Welt. In letzter Konsequenz bedeutet Erleuchtung Auflösung des Egos und Abkehr von egoistischen Bedürfnissen. Ein Buddha hat nur noch eine Aufgabe: helfen, das Leid zu lindern.
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