BSUR.de - sei wie Du bist

 

 

Ernährung

Der Ernährung wird ein hohes Maß an gesundheitsfördernden und gesundheitsschädlichen Faktoren zugeschrieben. Sicher ist Ernährung ein wesentlicher Faktor, denn die Körperzellen müssen mit Nährstoffen versorgt werden, damit sie richtig funktionieren können.

Das Ausmaß der Bedeutung von richtiger Ernährung ist heute jedoch geradezu grotesk und nur noch damit zu erklären, dass eine äusserst kapitalstarke Nahrungsmittelindustrie seine Interessen mittels Werbung vertritt.

Fest steht, dass der Körper sich die Nährstoffe, die er zum Überleben und zur Energiegewinnung benötigt, weitestgehend selbst zusammen baut. Nur einige wenige Stoffe, wie wasserlösliche Vitamine (z.B. Vitamin C), Spurenelemente (z.B. Kupfer, Eisen, Zink) und Mineralien (z.B. Magnesium) müssen konstant zugeführt werden, da er diese nicht selbst herstellen kann.

Die Stoffe sind in Industrieländern in einer einigermaßen ausgewogenen Ernährung alle enthalten. Selbst mit einigen Getränken lassen sich diese Stoffe zuführen (Wasser, Milch, Bier, Wein, Fruchtsäfte).

Das Problem besteht nicht darin, dass zu wenig oder falsch gegessen wird, sondern es besteht darin, dass zuviel gegessen wird. Die Menge an Kohlenhydraten, Eiweiß und Fetten, die wir unserem Körper täglich zuführen und zumuten, sind ungesund. Das Zuviel belastet unser Verdauungssystem und verschlingt Unmengen an Energie, die den anderen Organsystemen fehlt. Das Zuviel wird außerdem nicht verbraucht (aufgrund einer stressigen Lebensführung nicht einmal richtig verstoffwechselt), sondern gespeichert. Es werden Fettdepots angelegt, von denen der Körper in “mageren” Zeiten zehren soll. Die mageren Zeiten jedoch bleiben aus. Der Nachschub nicht. Denn ein Körper und sein Geist, der zuviel Fettdepots angelegt hat, tendiert dazu, weiterzumachen. Er wird träge und begibt sich in einen Teufelskreis. Der Körper verfettet und gerät aus dem Gleichgewicht. Krankheiten, vornehmlich Stoffwechsel- und Herz-Kreislauferkrankungen, sind die Folge.

Essen ist heute häufig keine Frage der Ernährung, sondern der Befriedigung von Genussbedürfnissen oder der Kompensation von Unzufriedenheit.

Um sich gesund zu ernähren, sollte man wenig essen und dabei darauf achten, dass die Ernährung essentielle Stoffe enthält.

Wer abnehmen will, muss weniger essen. So einfach ist das! Nein, so einfach ist das nicht, denn das Essverhalten ist mit positiven Gefühlen konditioniert. Diese gilt es zunächst zu überwinden. Dazu bedarf es meist fremder Hilfe und Kontrolle. Käufliche Diätprogramme helfen nicht oder nur kurzfristig. Fast immer stellt sich der Jojo-Effekt ein, denn das Essen an sich ist noch immer mit positiven Gefühlen verbunden. Und diese will man nicht missen, helfen sie den meisten doch, einen einigermaßen angenehmen Tag zu verleben. Aber eben darin steckt das Problem.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

BSUR.de 2009-2010 - Impressum - Kontakt - Dies ist eine rein private Website. Sie gehört keiner Vereinigung an.