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Hinduismus
Einer der wichtigsten Begriffe im Hinduismus ist das Brahman. Es bezeichnet den höchsten kosmische Geist. Es ist nicht beschreibbar, unendlich, unerschöpflich, allwissend, allmächtig, nicht materiell, allgegenwärtig, ursprünglich. Es ist die erste, ewige und absolute Kraft. Es ist in allen Dingen enthalten, die Ursache, die Quelle und die Essenz aller Schöpfung. Der Mensch kann es rational nicht begreifen und doch ist es universal vorhanden.
Die Upanishaden beschreiben es als das Eine und unteilbare ewige Universalselbst, das in allem ist und in dem alle sind.
Nach Auffassung des Hinuismus ist der Mensch in seinem innersten Wesenskern mit dem Brahma identisch. Dieser innere Wesenskern wird auch Atman genannt. Diese Identität kann prinzipiell von jedem Menschen erfahren bzw. erkannt werden.
Götter, Menschen und Tiere durchwandern nach hinduistischer Glaubensvorstellung in einem durch ewige Wiederkehr gekennzeichneten Kreislauf Samsara die Weltzeitalter. Dabei verdienen sie sich in ihren Leben je nach Verhalten gutes oder schlechtes Karma. Dieses Gesetz von Ursache und Wirkung beeinflusst zukünftige Wiedergeburten, sowie die Erlösung, das Aufgehen des Atman. Im kosmischen Bewusstsein (Brahman).
Die persönliche Erlösung vom Kreislauf der Wiedergeburten kann auf vier Wegen erreicht werden: Bhakti Yoga (durch liebende Verehrung Gottes), Karma Yoga (den Weg der guten Taten, Jnana Yoga (den Weg des Wissens) und Raja Yoga (den Königsweg).
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