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Was ist weiblich ?

weiblichKleine Mädchen spielen gerne mit Puppen und interessieren sich für Hausarbeiten. Haustiere (v.a. Pferde) und Märchen von Prinzessinnen begeistern sie. Starke und erfolgreiche Helden finden sie toll und sie himmeln sie an, gerne dürfen es reiche und gut aussehende Prinzen sein.

Naturvölker zeigen uns die Rolle der Frau, die kocht, die Kinder behütet und versorgt und sich um die häusliche oder innerdörfliche Arbeit (Handarbeiten, Obst- und Gemüseanbau) kümmert. Dabei kommt der Kommunikation zwischen den Frauen eines Dorfes / Stammes eine bedeutende Rolle zu. Sie bestimmt die Vernetzung und den sozialen Zusammenhalt. Frauen sitzen zusammen bei der Essensvorbereitung, bei handwerklichen Arbeiten und bei der Kinderbeaufsichtigung. Tätigkeiten, die sich über den ganzen Tagesablauf erstrecken. Ausreichend Zeit, um intensiv miteinander zu sprechen und sich um soziale Belange und Probleme zu kümmern. “Freizeit” für Nichts-tun gibt es für Frauen selten oder gar nicht. Die Zeiten des Zusammensein mit Männern begrenzen sich auf die Nacht oder die Mahlzeiten. Und selbst die werden in vielen Kulturen getrennt von Männern eingenommen.
Das Bedürfnis, Teil einer sozialen Gemeinschaft zu sein, ist nicht so stark ausgeprägt, da sie es de facto sind. Es benötigt keinen Initiationsritus (Ausnahmen !), wie bei den Männern. Leider erleiden junge Mädchen in vielen Kulturen aber Nachteile oder Gewalt, wenn sie zur Frau werden und ihre erste Periode bekommen. Sie gelten als unrein oder werden beschnitten.

Die beschriebene Rolle der Frau als Behüterin der Kinder und der Dorfgemeinschaft, als Köchin und Handwerkerin basiert auf ihren biologischen und geistigen Fähigkeiten wie Ausdauer, Kommunikation, Mitgefühl, nähren und umsorgen. Frauen gelten als intuitiv und mit dem Herzen handelnd.

Frauen sind in Bezug auf Sexualität passiver als Männer. Sie riskieren schwanger zu werden und wollen daher zunächst Sicherheit und Schutz. Sexualität ist für Frauen kein dominierender Faktor ihres täglichen Lebens.

Auch wenn dieses klassische Rollenverhalten in modernen Gesellschaften nicht mehr so stereotyp zu finden ist, so steckt es dennoch in den weiblichen Genen und steuert weibliches Verhalten und weibliche Interessen auch im 21. Jahrhundert. In der überwiegende Mehrheit der Familien ist die Frau Hausfrau und Erzieherin.

Die Emanzipation hat das Betätigungsfeld der modernen Frau jedoch extrem erweitert, und so sind Frauen heute auch in typisch männlichen Bereichen (Sport, Politik,) aktiv und erfolgreich. Und aufgrund ihrer weniger sexuell, als vielmehr sozial-kommunikativ ausgerichteten Motivation häufig sogar besser, als Männer. Ein Umstand, der nicht wenigen Männern Angst und Verwirrung bereitet.

Weiblichkeit ist die Stärke der Frauen, wenngleich auch Männer weibliche Eigenschaften haben. Frauen, die ihre Weiblichkeit leugnen, können gesundheitliche Schwierigkeiten haben und unzufrieden sein. Männer, die abweichende Erwartungen an die Frauen haben, werden Probleme in der Partnerschaft haben. Zumeist sind es aber genau die weiblichen Attitüden, die Männer anziehend finden, und nach denen sie bewusst oder unbewusst suchen. Frauen, die ihre Weiblichkeit leugnen und Männern nacheifern (egal ob in Beruf, Politik oder Freizeit), sind für Männer zwar reizvoll, aber als Lebenspartnerin meist nicht attraktiv.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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