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Alles Lüge



So unglaublich es auf den ersten Blick klingt, aber wir sind umgeben von Lügen und Lügnern, den ganzen lieben Tag, das ganze Jahr und das ganze Leben lang. Ist das nicht eine deprimierende und maßlos enttäuschende Feststellung. Und die wird nicht besser, wenn wir leider zugestehen müssen, dass wir selbst dazu gehören. Auch wir sind Lügner und bemühen uns nicht immer um die Wahrheit.

Um diese fundamentalen Anschuldigungen zu belegen, werfen wir einmal einen analytischen Blick auf die Lüge. Denn wir haben uns mit der Situation, täglich belogen zu werden und zu lügen, bereits so sehr angefreundet, dass sie uns kaum noch auffällt oder stört.


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Rechtfertigung fordernde Fragen wie "hast Du Deine Hausaufgaben gemacht ?" oder "wo bist Du so lange gewesen ? oder "wieso hast Du nicht angerufen ?" laden zu unwahren Antworten ein.

Und nahezu immer, wenn es um (geheime) Ziele, Pläne, Wünsche, Bedürfnisse, Vorstellungen oder Behauptungen geht, kann man davon ausgehen, dass man belogen wird. Egal, ob es sich um die große Politik handelt, oder um Freunde und sogar eigene Partner und Kinder.

alles Lüge Verblüffend ist, dass wir diese Lügereien oftmals schnell als Lüge enttarnen, ohne dass es größere Konsequenzen hätte. Unterbewusst scheinen wir bereits damit zu rechnen, dass wir belogen werden, auch wenn wir Lügen hassen und vehement ablehnen. Wir behaupten sogar "wer einmal lügt, dem glaubt man nicht", aber echte Konsequenzen folgen kaum. Ein Freund, der uns belügt, bleibt ein Freund, wenn er sich irgendwie entschuldigt oder Reue zeigt. Einem Politiker, der uns belügt, wird verziehen, wenn er in anderen Fragen auf unserer Seite steht.

Kleinere Lügen werden oftmals toleriert oder akzeptiert, auch weil wir wissen, dass wir selber nicht besser sind.

Die Möglichkeiten und Gründe zu lügen, sind vielfältig. Wir lügen u.a., weil wir ...

  • Angst haben, die Wahrheit zu sagen
  • die Wahrheit nicht sagen wollen
  • die Konsequenzen der Wahrheit fürchten
  • die Wahrheit für peinlich halten
  • uns nicht rechtfertigen wollen
  • Zeit und Aufwand sparen wollen
  • uns selbst von Schuld befreien wollen
  • eigene Fehler und Unzulänglichkeiten kaschieren wollen
  • anderen Schuld zuweisen wollen
  • uns in einem besseren Licht präsentieren wollen
  • mit der Lüge etwas erreichen wollen
  • unsere wahre Gesinnung und Einstellung verheimlichen wollen
  • andere gerne manchmal "verarschen/veräppeln"
  • uns wichtig machen wollen
  • einer Tat oder Aussage kein Gewicht/keine Bedeutung geben wollen
  • uns einen Vorteil versprechen
  • einen Nachteil oder eine Bestrafung vermeiden wollen
  • einen anderen nicht verletzen oder bloßstellen wollen
  • einen anderen nicht verraten wollen

Aus dieser (sicher nicht vollständigen) Sammlung dürfte schon recht klar werden, wie vielfältig die Möglichkeiten und Gelegenheiten zur Lüge sind, und dass diese täglich mehrfach auftreten.

Erschütternd ist es, wenn man feststellt, über einen längeren Zeitraum dauerhaft und bewusst belogen worden zu sein. Dann kommt es tatsächlich zur Konsequenz, z.b. Scheidung der Ehe oder Kündigung eines Vertragsverhältnisses. Nicht selten mit fatalen Folgen für beide Seiten.

Lügen hängt zusammen mit Vertrauen, und auf Vertrauen basiert unser ganzes Leben. Ohne Vertrauen wäre ein Leben kaum möglich, weil der Mensch ein Wesen ist, das nur in einer Gemeinschaft überleben kann. Und innerhalb dieser Gemeinschaft bedarf es des Vertrauens.

Das Bedürfnis nach Vertrauen ist so gravierend, dass wir bereit sind, Vertrauensvorschuss zu geben, obwohl wir wissen, dass wir es mit Lüge und Betrug zu tun haben. Doch die Hoffnung lässt uns immer wieder zunächst davon ausgehen, dass wir Vertrauen haben können. Wir haben schlicht keine andere Wahl.

Das lässt auch ein weiteres Phänomen zu, das des Wegsehens und Nicht-wahr-haben-wollens. Das Bedürfnis nach Vertrauen und Ehrlichkeit ist so groß, dass wir oft gar nicht wissen wollen, ob etwas wirklich wahr ist oder gelogen.

Jede Lüge und jeder Betrug lässt unser Leben und unsere Existenz ein wenig unsicherer werden, lässt uns zweifeln und vielleicht sogar verzweifeln. Daher können viele Menschen besser mit Verdrängung und Ignoranz leben, als mit der harten Wahrheit.

Dies lässt sich gerade aktuell immer deutlicher feststellen. In einer Zeit, in der die Wahrheit über die großen Lügen in der Welt immer mehr ans Licht kommt, sind viele Menschen nur allzu leicht bereit, diese Aufdeckungen als Verschwörungstheorien und als Quatsch zu bezeichnen und zu ignorieren. Nicht selten hört man den Satz: "Selbst wenn das stimmen sollte, ich will das gar nicht wissen."

Die Wahrheit über die Lügen der Weltpolitik und öffentlichen Gesellschaft, hat das Potenzial, die Fundamente des öffentlichen Lebens und der westlichen Gesellschaft zu zerstören. Wenn all das, was man zu wissen glaubt, und auf dem man sein eigenes Leben aufgebaut hat, sich als Lüge erweist, wären vermutlich viele Menschen nicht in der Lage, damit klar zu kommen. Und viele wird es wütend und zornig machen.

Zerstörtes Vertrauen ist eine extrem starke Kraft.

Worte sind wie Schall und Rauch. Mehr noch sind sie ein Instrument der Verschleierung. Jemand hat einmal gesagt, dass Worte dazu da sind, um die wahren Gedanken zu verbergen.

  • der Rolle der Person (z.B. als Politiker, Manager, Fussballer, u.s.w.) und damit dem öffentlichen Selbstverständnis
  • den Absichten und Interessen der Person
  • den Zielen der Person
  • dem rechtlich und politisch Zulässigen (was darf man sagen, was nicht)
  • dem Mut (zur Wahrheit, zur Preisgabe eigener Einstellungen, u.s.w.)
  • dem Wissen, der Erfahrung und der Kenntnis

Das bedeutet, dass das Gesagte oder Geschriebene immer durch einen Filter läuft, der verhindert, dass die wahren Einstellungen und Meinungen der Person wiedergegeben werden.

Dies bedeutet aber natürlich nicht zwingend, dass das Gesagte oder Geschriebene immer vollständig gelogen und falsch sein muss, es ist nur einfach oft nicht die ganze Wahrheit. Das kann am (auch mangelhaften) Wissen oder der Einstellung der Person liegen oder eben an fehlendem Mut und irgend einer Art Verpflichtung zur Verschwiegenheit.

In sehr vielen Interviews und Talkrunden im Fernsehen wird dies heute mehr und mehr deutlich und unangenehm, so dass man sich zu fragen beginnt, warum, man sich dies überhaupt noch ansieht, wenn man sicher sein kann, die Wahrheit sowieso nicht zu erfahren oder gar bewusst und beabsichtigt belogen zu werden. Oder sich anhören zu müssen, wie andere Personen, Gruppen und Ansichten gezielt diffamiert und gemobbt werden.

Ähnlich ist es bei Werbung und Promotion von Unternehmen und Institutionen. Der Unterschied ist jedoch, dass die meisten wissen, dass die Werbeaussagen geschönt und meist übertrieben sind, so dass man sie eher akzeptiert. Aber auch hier ist die Frage zulässig, warum man sich das antut ?

Wir sind heute an einem Punkt, wo die Wahrheit immer mehr ans Licht kommt, und sich vieles als Lüge und Unwahrheit herausstellt. Das führt zu der Frage, was man denn überhaupt noch glauben kann oder soll ?

Der Durchschnittsmensch hat nicht die Möglichkeit, alles zu wissen und alles zu recherchieren. Aber er hat ein eigenes Denkvermögen und zumeist eine allgemeine Urteilsfähigkeit. Diese ergibt sich häufig intuitiv. Es bedarf nur des Selbstbewusstseins und des Selbstvertrauens, auf diese zu hören und sich nicht ständig blenden und weiter belügen zu lassen.

Die Intuition lässt sich schwerer belügen als der Geist. Doch sie hat es schwer gegen die manipulierte Vernunft und die Bequemlichkeit.


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