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Entscheide Dich !



Das Leben steckt voller Entscheidungen. Dazu hat er Mensch den freien Willen erhalten. Er kann sich frei entscheiden.

Manche mögen dies gut finden, andere nicht so sehr. Ihnen wäre es vermutlich lieber, alles wäre vorgegeben, und sie müssten sich sozusagen keinen Kopf machen. Religionen, die diesen Ansatz verfolgen und alles vorgeben, sind weltweit beliebt.

Nun besteht das menschliche Leben allerdings aus unendlich vielen Informationen, die sich zum Teil widersprechen und alles sehr kompliziert zu machen scheinen. Insbesondere dann, wenn diese Informationen von Interessen Dritter gemacht und gesteuert werden.

Die wissenschaftliche Entscheidungstheorie rät, den Verstand zu benutzen und sich die möglichen Entscheidungsalternativen aufzulisten und diese anhand der verfügbaren Informationen zu vergleichen, um so zu einer möglichst optimalen Entscheidung zu kommen. Doch wer tut dies, wenn es beruflich professionell nicht notwendig ist. Lieber geht man den einfachsten Weg und tut und denkt das, was die Mehrheit macht. In der Hoffnung oder sogar in der Überzeugung, damit richtig zu liegen.

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In der wohl wichtigsten Frage zur menschlichen Existenz und damit zusammen hängend der Frage, wie man leben sollte, hat sich die Mehrheit in den westlichen Gesellschaften der wissenschaftlichen Lehrmeinung unterworfen und folgt seit der Mitte des 19. Jahrhunderts dem Glauben an die Evolutionstheorie.

Diese bricht mit dem Glauben an einen Schöpfergott und an den Menschen als göttliches Wesen mit einem potenziell ewigen Leben. Sie macht den Menschen zu einem biologischen Wesen, das sich vom Affen abstammend entwickelt hat, ein zeitlich begrenztes Leben auf der Erde verbringt, stirbt und vergeht.

Schöpfung Wenn wir jetzt einmal darauf verzichten, zu hinterfragen, wer ein Interesse an dieser Art Informationsverbreitung hatte und hat, dann sollten wir als vernünftiger Mensch mit Verstand und Intelligenz zumindest die Frage nach den Entscheidungsalternativen stellen und abwägen. Dazu bedarf es wichtiger Informationen, die man nicht von denen erwarten kann, deren Interessen diese in Frage stellen, also Kirche und Staat.

Was ist also vernünftiger ? Zu glauben, der Mensch ist ein biologisches, materielles Wesen oder er ist ein göttliches, geistiges Wesen ?

Der Mensch als biologisch-materielles Wesen

Laut gängiger Evolutionstheorie stammt der Mensch biologisch vom Affen ab oder hat zusammen mit ihm gemeinsame genetische Wurzeln. Er hat den aufrechten Gang als natürliche Notwendigkeit erlernt und ein großes Gehirn zur Meisterung der natürlichen Lebensanforderungen entwickelt, das ihm Intelligenz, Bewusstsein und die Möglichkeit zur Beherrschung der Natur verleiht. So wurde er dem Tier überlegen.

Als materielles Wesen unterliegt er wie Tiere und Pflanzen den natürlichen Gesetzen, die Geburt, Alterung und Tod mit sich bringen. Die natürliche Lebenszeit ist abhängig von der Lebensqualität auf etwa 100 Jahre begrenzt. Mit der Geburt erscheint ein Mensch auf der Erde, mit dem Tod verschwindet er wieder. Die Lebenszeit dazwischen ist naturwissenschaftlich determiniert und kann durch Unfall oder Krankheit frühzeitig beendet werden. Sie ist insbesondere von zufälligen Ereignissen abhängig und damit nicht kontrollierbar.

Die Naturgesetze sind als einzige maßgeblich für das menschliche Leben. Einen Gott oder ein sogenanntes Jenseits oder auch eine geistige Welt sind nicht existent und werden als Unsinn oder besser "nicht bewiesen" angesehen.

Konsequenzen

Als Konsequenzen dieser Sichtweise des menschlichen Lebens sind so einfach wie grundsätzlich:

  • Es gibt keine Gesetze und Regeln außer den von der Natur und den Menschen selbst gemachten
  • Mit dem Tod endet die Existenz, also alles
  • Es gilt, das eine Leben zu genießen und für sich persönlich das meiste herauszuholen
  • Die zu verfolgenden Werte und Normen sind Reichtum, Macht, Bedeutung, Einfluss, Anerkennung, Genuss, persönliche Freiheit, Glück, Zufriedenheit
  • Die aus den Werten und Normen folgenden möglichen negativen Verhaltensweisen sind Gier, Lüge, Betrug, Gewalt, Mord, Unterdrückung, Ausbeutung, Freiheitsentzug, Ungerechtigkeit
  • Alle mit naturwissenschaftlichen Erkenntnissen nicht erklärbare Phänomene werden geleugnet, ignoriert oder uminterpretiert (u.a. die Liebe)

Natürlich kann man mit der biologisch-materiellen Sichtweise ein angenehmes Leben führen ohne seinen Mitmenschen zu schaden. Die Gefahr bzw. das Risiko sind jedoch hoch, dass Neid und Missgunst dies verhindern. Denn letztlich denkt man egoistisch und daran, ein möglichst gutes Leben zu haben, denn es gibt ja nur das eine und das muss genutzt werden.

Schöpfung Gelingt dies nicht, drohen zumindest Unzufriedenheit, aber auch Unglück, Krankheiten und Depressionen. Letztere führen oft zu der Entscheidung, das eigene Leben frühzeitig selbst zu beenden. Mit einer solchen Entscheidung kann man einem sozusagen verfehlten Leben ein konsequenzenloses Ende bereiten und allem empfundenen Übel entfliehen.

Aber auch die oben angeführten negativen Verhaltensweisen von Menschen mit entsprechenden Werten und Normen können als konsequenzenlos betrachtet werden, wenn man sich nicht erwischen lässt. Daraus folgt der Spruch: "Du kannst alles tun, Du darfst Dich nur nicht erwischen lassen." Diesen kann man noch ergänzen durch die Tatsache, dass menschliches Miteinander oft nicht auf Gerechtigkeit beruht, sondern auf Rechtsprechung. Und diese wiederum ist flexibel und nicht selten vom Status und Reichtum einer Person abhängig.

In jedem Falle ist die Gestaltung des menschlichen Lebens von den natürlichen Gegebenheiten abhängig und von den menschlich selbst gemachten Rahmenbedingungen. Nur diesen unterliegen die Freiheitsgrade jedes Einzelnen. Und damit gilt das sogenannte Gesetz der Natur, das gerne als das Gesetz des Stärkeren fehlinterpretiert wird. Es führt zu der Gesellschaftsform, die heute in weiten Teilen der Welt vorherrscht und für Kriege, Gewalt und Unterdrückung verantwortlich ist.

Der Mensch als göttlich-geistiges Wesen

Viele Jahrhunderte lang wurde der Mensch als göttliches Wesen betrachtet, das von einem göttlichen Schöpfer erschaffen wurde und den göttlichen Gesetzen gehorchen musste. Diese drückten sich in den natürlichen Gesetzen aus, aber vor allem in den von den religiösen Gemeinschaften und deren Führern gemachten Gesetzen und Regeln. Und hier war und ist es in erster Linie die Angst, die eingesetzt wird, um die Menschen in Schach zu halten und ihnen Verhaltensweisen aufzuzwingen. Ein strafender oder belohnender Gott und eine schreckliche Hölle, die all diejenigen erwartet, die sich den religiösen Regeln widersetzen, wurden in die Welt gesetzt, um die unwissenden Menschen zu ängstigen, zu manipulieren und zu kontrollieren. Ergänzt von irdischen Gewaltexzessen der Kirchen und Sekten.

Basis dieses Vorgehens und Glaubens ist jedoch die Annahme, dass die Existenz des Menschen nicht mit dem irdischen Tode endet, sondern in eine jenseitige Existenz übergeht, in der ein Gott zuhause ist und über den Menschen wacht und richtet.

Es gibt also eine Instanz, die Regeln und Gesetze macht und richtet, die übernatürlich ist und mächtiger, als der Mensch. Wenngleich sich religiöse Gemeinschaften dieser Macht angenommen haben und sie für ihre Zwecke und Interessen nutzen. Der Papst ist schließlich der selbsternannte Vertreter Gottes auf Erden.

Licht Schöpfung In der Folge der Aufklärung und später dem Aufkommen der Naturwissenschaften ist vielen Menschen jedoch aufgegangen oder sie haben sich überzeugen lassen, dass da ein falsches Spiel mit der göttlichen Macht gespielt wurde und wird. Und so haben sich immer mehr von ihnen von der Idee eines allmächtigen Gottes in einem nicht lokalisierbaren Himmel abgewendet und der logischer und plausibler erscheinenden materiellen Sichtweise der Welt zugewandt. Mit den oben beschriebenen Folgen.

Betrachten wir den Menschen nun aber als göttlich-geistiges Wesen ohne die manipulativen und falschen, Interessen gesteuerten menschlichen Sichtweisen, dann geht dies über alles bislang Gesagte weit hinaus.

Die moderne Quantenphysik weiß heute sehr bestimmt, dass der Urgrund aller Materie der Geist, bzw. das Bewusstsein ist. Ohne geistige Phänomene gibt es keine Materie. Und auch in der Genesis der Bibel steht bereits geschrieben, dass am Anfang der Geist war ('logos' bedeutet Wort oder Geist oder auch Absicht).

Aus der Nahtodforschung wissen wir zudem, dass das Bewusstsein nicht Teil des menschlichen materiellen Gehirns ist, sondern unabhängig davon existiert, und auch nach dem physischen Tod noch wahrnimmt und lebendig ist.

Um dies hier abzukürzen, können wir heute mit hoher Sicherheit sagen, dass die menschliche Existenz auf Bewusstsein basiert, das in Form eines materiellen Körpers auf der Erde in Erscheinung treten kann, das aber ebenso in einer jenseitigen Existenz außerhalb der begrenzten vierdimensionalen Welt der Naturwissenschaft in geistiger Form lebendig ist. Und zwar unabhängig von Raum und Zeit.

Die meisten Quantenforscher gehen heute davon aus, dass es ein sogenanntes universelles Bewusstseins-Energiefeld gibt, das alle Informationen enthält und alle Potenziale für materielle Erscheinungsformen. Manche bedeutende Forscher gehen soweit, festzustellen, dass der Urgrund dieses Feldes Gott sein könnte oder auch die Urkraft der Liebe.

Liebe ist insofern das alles Entscheidende, weil sich die menschliche Existenz an ihr misst bzw. messen muss. Wenn alles einen Sinn haben soll, dann ist es die Liebe als Urquell aller Existenz. Und an ihr wird menschliches Leben und Handeln bemessen. Erfahrbar ist dies nach dem Tod der irdischen Existenz, wenn der Verstorbene mit seinen Taten emotional konfrontiert wird. Er erfährt im Jenseits alles, was er anderen angetan hat mit deren Gefühlen von Schmerz oder Liebe.

Genau diese Energie-Resonanz wird z.B. von der katholischen Kirche als göttliches Gericht bezeichnet. Doch ist Gott kein Richter. Es geht vielmehr darum, dass das göttliche Gesetz der Resonanz (der Liebe) den Menschen mit seinem eigenen Verhalten konfrontiert und ihn somit selbst richten lässt (wenn man es so ausdrücken will). Es fragt, einfach ausgedrückt, wie sehr hast Du in Liebe gelebt ? Und davon abhängig ist vermutlich dann die Qualität des Aufenthaltes im Jenseits. Und der jeweilige Entwicklungsstand auf dem Weg zur vollkommenen Liebe (bei Gott) ist Ausgangspunkt weiterer Wiedergeburten. Dazu muss man wissen, dass es einen Entwicklungsprozess nur im irdischen Leben geben kann, weil dort die Option der Wahl (Polarität des Lebens) und der Nutzung des freien Willens besteht. Im irdischen Leben gibt es gut und böse, und jeder hat den freien Willen, sich zu entscheiden. Darum heisst es, man solle sich dem Willen Gottes unterwerfen und den Teufel meiden. Doch diese Art der Aussage führte in die Irre. Gott hat keinen Willen, den hat nur der Mensch. Gott ist vollkommene Liebe, und sich für Gott zu entscheiden, heisst bedingungslos lieben.

Konsequenzen

Die wichtigste Konsequenz dieser göttlich-geistigen Sichtweise des Menschen ist die, dass der Mensch sich selbst richtet. Es widerfährt ihm lediglich das, was er selbst verursacht. Und dies geht über das irdische und materielle Leben hinaus. Der materielle Körper ist lediglich ein Werkzeug, um auf der Erde Erfahrungen zu sammeln und sich zu entwickeln. Das Ziel der Entwicklung ist Gott bzw. der Urgrund allen Seins im universellen Bewusstseinsfeld, die Liebe.

Alles ist Energie und so macht die Annahme, man darf sich nur nicht erwischen lassen, gar keinen Sinn mehr, weil die durch das eigene Handeln entstandene Energie bei einem selber bleibt bzw. im Diesseits oder Jenseits auf einen selber zurückfällt. Es gibt keinen dritten Richter, dem man zu Gehorsam verpflichtet ist.

Wer sich nicht in Richtung Liebe entwickelt, wird immer wieder geboren und muss immer von Neuem beginnen, Erfahrungen zu sammeln und mit den negativen Gefühlen leben, die er erzeugt.

Und eine weitere Konsequenz ist diesbezüglich entscheidend und sollte für die Lebensgestaltung herangezogen werden.

Das eigene Bewusstsein bzw. der eigene Geist (das eigene Denken und Fühlen) bestimmt nicht nur die Qualität des Jenseits, sondern bereits schon die des Diesseits in Form von Zufriedenheit, Glück und Gesundheit. Ein menschlicher Geist, der in Harmonie mit seiner Seele als Teil der göttlichen Liebe lebt, wird einen gesunden und vitalen Körper haben. Der materielle Körper ist Ausdruck des Geistes und des Bewusstseins. Er funktioniert so gut oder schlecht, wie der Geist in Harmonie mit der Seele ist. Gesundheit und Krankheit sind Folgen, nicht unkontrollierbarer Zufall, so wie es die Naturwissenschaften vermuten.

Der göttlich-geistige Mensch wird zudem bewusst und freudig leben, wissend, dass das irdische, teils harte und ungerechte Leben nur der Erfüllung von Entwicklungsaufgaben dient und nicht mit dem Tod endet. Nach dem Tod wartet ein Paradies aus Liebe und Verbundenheit auf den Verstorbenen, wenn er sich im irdischen Leben entsprechend verhalten hat. Es sind genau diese Sehnsüchte, die die Menschen auf der Erde suchen, aber nicht nachhaltig finden.

Mit dieser Sichtweise verlieren alle möglichen negativen Verhaltensweisen der biologisch-materiellen Sichtweise ihre Bedeutung. Materieller Besitz ist unbedeutend, man verliert ihn mit dem Tod. Und Macht, Einfluss oder Bedeutung sind kontraproduktiv, wenn sie auf Kosten und zum Schmerz anderer erworben werden. Denn dieser Schmerz wird der eigene sein und die Qualität der eigenen zukünftigen Existenz ganz entscheidend mindern. Darum wollen Hinduisten und Buddhisten Karma vermeiden, um nicht als Hund wieder geboren zu werden.

Man muss die Konsequenzen der Entscheidung für ein biologisch-materielles Lebenskonzept oder ein göttlich-geistiges an dieser Stelle nicht weiter vertiefen. Jeder interessierte Leser ist aufgerufen, sich selbst weitere Gedanken zu machen, um heraus zu finden, wie er sich entscheiden will. Hilfreich sind Berichte von Nahtoderlebnissen, neueste Ergebnisse der Bewusstseinsforschung, sowie die Aussagen von Jesus und Buddha, die in diesem Kontext sehr klar verständlich werden.

Wichtig ist, dass man sich überhaupt Gedanken macht, vor allem dann, wenn man zu der Erkenntnis gekommen ist, dass diese aktuelle Welt und Gesellschaft kein Glück und keine Zufriedenheit, keine echte Freude und keine umfassende Gesundheit schenken.

Die irdische Welt könnte viel besser sein und das jenseitige Dasein könnte ein Paradies für jeden sein. Es ist Zeit, bewusst zu werden und sich zu entscheiden.


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