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Der Mensch Teil 1 - erbärmlich



erbärmlich In guter Tradition mit Buddha, Schopenhauer und Nietzsche möchte ich mal ein klares Wort finden und den Menschen ungeschminkt so beschreiben, wie er ist: dumm, doof und dämlich.

In seiner unbewussten aber überheblichen Art hält er sich für die Krone der Schöpfung und erkennt nicht, welch ein primitiv erbärmliches Leben er lebt und sich selbst gestaltet. Ein Leben voller Leid, Angst, Sorge, Schmerz und Lieblosigkeit, das weit abseits von dem ist, was es sein könnte und sein sollte. Dabei beruhigt er sich selbst mit der Illusion, das Leben sei eben so und eigentlich ja auch ganz schön.

Einen Scheißdreck ist es schön, es ist erbärmlich. Wie viele Menschen sind mindestens unzufrieden, wenn nicht unglücklich oder gar deprimiert ? Wieviele sind einsam, arm (materiell und im Geiste) und benachteiligt ? Wieviele bringen sich selbst um oder denken daran, es zu tun ? Dabei lassen gerade diese Benachteiligten sich mangels Wissen einreden, es müsse so sein und sie begnügen sich damit, auch weil sie zu faul oder feige sind, zu denken. Oder ihren eigenen Gedanken und Intuitionen nicht trauen.

Ja, die Erde als menschliche Heimat ist schön, nahezu perfekt. Aber was macht der Mensch ? Er unternimmt alles, um sie zu schädigen oder zu zerstören und auszubeuten. Für was ? Für seine dumme Gier nach immer mehr, seine Unersättlichkeit und Unzufriedenheit. In der illusorischen Annahme, das Mehr würde ihn zufrieden machen. Er will immer das, was er nicht hat. Hat er es, dann wird es langweilig oder nervt und es muss was Neues her. Zumeist ohne Rücksicht auf Verluste.

Der einzelne Mensch sieht sich selbst als das Wichtigste an und steht im Mittelpunkt seines Weltbildes. Andere Menschen sind nur dann wichtig, wenn sie ihm von Nutzen sind, egal ob materiell, geistig oder emotional. Wer hat echtes mitfühlendes Interesse am Anderen ? Kaum jemand, weil jeder mit seinen eigenen Problemen, Sorgen, Wünschen und Zielen kämpft.

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Und eigentlich denken die meisten Menschen ja auch, die anderen haben sowieso einen Sockenschuss, nur man selber sei einigermaßen normal. Dabei ist das Spektrum der eigenen Reaktion auf die Verrücktheit der Anderen enorm breit. Von Ignoranz über Kopfschütteln und offener Anfeindung bis Totschlag ist alles dabei. Nur Verständnis, Hilfe und Unterstützung kommen scheinbar nicht vor. Nein, es geht ja schließlich um die eigenen Interessen und den eigenen Willen.

Erbärmlich ist auch, dass der Alltag der Menschen vornehmlich aus Lügen und Betrug besteht, es nicht möglich scheint, in Wahrheit und Ehrlichkeit zu leben. Ja, es sogar normal ist, sich selbst zu belügen. Das muss man erst einmal verstehen.

Der Mensch ist intellektuell kaum in der Lage, seine eigene Situation zu erkennen, weil sein Unterbewusstsein und seine Hormone ihn steuern, und darauf hat er keinen Zugriff. Und im Gegensatz zum wilden Tier ist dieses beim (zivilisierten) Menschen vollkommen derangiert und kaputt. Doch hält er sich für intelligent und meint, er habe fast alles bereits unter Kontrolle. Und was nicht unter Kontrolle ist, gilt als Herausforderung und muss eben gemeistert werden. Egal wie. Langfristige und nachhaltige Lösungen sind nicht möglich, weil die Komplexität nicht erkannt und bewältigt werden kann. Dass bei diesem Meistern alles nur noch schlimmer wird, erkennt er in der Begeisterung über seine primitive Leistung selbstredend auch nicht.

Der Mensch ist so saudämlich, dass er seine eigenen natürlichen Lebensgrundlagen zerstört und auch nicht davor zurück schreckt, sich vollständig selbst zu vernichten. Die Waffensysteme hat er dazu bereits entwickelt. Und überhaupt gilt sein Hauptaugenmerk dem Töten und tödlicher Waffen. Es gibt nichts Wichtigeres, als die eigene Spezies zu quälen und zu töten. Wie primitiv ist das denn ?

Menschen sind widersprüchliche Wesen, die sich selbst nicht erkennen können. Und solange dies so ist, werden sie weiter alles falsch machen und dabei sicher sein, dass es genau so richtig ist. Gratulation.

Buddha und Jesus haben vor mehr als 2000 Jahren gelebt und ihr Bewusstsein geteilt. Seither hat sich absolut gar nichts zum Besseren verändert. Wie traurig. Die Menschen haben´s nicht kapiert. Im Gegenteil haben sich einige besonders schlaue Exemplare der Lehren angenommen und zu ihren Gunsten interpretiert und benutzt. Ergebnis: anstatt die Lehren zu verstehen und umzusetzen, sind sie ins Gegenteil verkehrt worden. Liebe, Mitgefühl und Erkennen sind totaler Dummheit, Verblendung und Egoismus gewichen.

Jetzt höre ich die Leute, die sagen, das alles sei ja wohl vollkommen übertrieben und so sei es doch gar nicht. Der Mensch sei doch auch gut und das Leben könne auch schön sein. Ja, und genau das macht alles nur noch schlimmer, weil es die Doofheit zum Ausdruck bringt, mit wie wenig der Mensch zufrieden ist. Warum ? Weil er nicht weiss, wie schön es sein könnte. Weil er sich gar nicht traut, sich ein wirklich schönes Leben vorzustellen. Und also auch niemals beginnen wird, es sich zu schaffen. Auf einer Skala der Lebensqualität von null bis hundert befinden wir uns irgendwo unterhalb von zehn. Das ist einfach Scheiße !!!


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