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Die gespaltene Gesellschaft


Angst-Wissen Es hat sich in den letzten Jahren eine Spaltung der Gesellschaft herausgebildet, die im Zusammenhang mit Corona eine massive und beängstigende Form angenommen hat. Die beiden ungleich gewichtigen Teile beschuldigen sich gegenseitig der Dummheit oder gar Verblödung und sind nicht mehr bereit, auf einander zuzugehen.

Der zahlenmäßig größere Teil ist motiviert von Angst und Unwissen und bereit, den Regierenden und ihren sogenannten Experten zuzuhören und zu glauben, und zwar weitestgehend bedingungslos, da sie nicht im Geringsten ein Interesse daran zu haben scheinen, die Mainstreammeinung zu hinterfragen oder sich anderweitig zu informieren und damit Wissen zu mehren und Angst zu reduzieren. Sie argumentieren, dass die politischen Maßnahmen vom Willen der Politiker und Verantwortlichen für Sorge und Verantwortung getrieben sind und wollen sich auch gar kein anderes Szenario vorstellen. Das wäre dann Verschwörungstheorie und vollkommener Unsinn.

Sie zählen fleißig die sogenannten Corona-Fälle mit, die täglich veröffentlicht werden, aber wegen mangelnder Relativierung kaum Aussagekraft haben, und genügen sich in der produzierten Ratlosigkeit und Furchtsamkeit. Ob die auferlegten Maßnahmen und Restriktionen Sinn machen und erfolgreich sind, interessiert sie ebenso wenig, wie die absehbaren katastrophalen Folgen. Es geht schließlich um ihr Leben, und da scheint alles akzeptabel, selbst wirtschaftlicher Ruin und Freiheitsentzug. Die Angst ist gar so groß, dass sie zudem bereit sind, fremde Menschen in Märkten und Geschäften nicht nur lauthals anzublaffen, sondern diese auch zu denunzieren oder gar schlimmeres, wenn diese es wagen, die auferlegten Maßnahmen nicht einzuhalten und damit das Leben anderer bedrohen könnten. So der feste Glaube an die unmittelbare Gefahr.

Die zahlenmäßig kleinere Gesellschaftsgruppe ist weitesgehend angstfrei aber kritisch. Sie ist dies, weil sie Fragen stellt und an Wissen und Antworten interessiert ist. Sie macht sich Gedanken um die Gründe, Begründungen und Folgen des gesellschaftspolitischen Geschehens. Sie kann das Zustandekommen und die Darstellung von absoluten Zahlen nicht einfach akzeptieren und wird misstrauisch, wenn alles unternommen wird, diese absoluten Zahlen von offizieller Stelle eben nicht transparent zu machen und zu erklären.
Etliche Menschen dieser Gruppe denken selber und haben zum Teil jahrelange maßgabliche Erfahrungen und einiges an Wissen, das nicht sie bereit sein lässt, falsche Behauptungen und Vorgaben einfach und widerspruchslos zu akzeptieren. In einer angeblich Fakten und Wissenschaft basierten Gesellschaft und Politik erwarten sie ebensolches Vorgehen von Entscheidungsträgern, wie von der Gesellschaft als Ganzes. Dazu zählen demokratische Prozesse und kontroverse Diskussionsrunden genauso wie die wissenschaftlich fundierte Begründung und Erfolgs-Kontrolle von Entscheidungen und Maßnahmen. Vor allem dann, wenn die zu erwartenden Konsequenzen um ein Vielfaches dramatischer sind, als die nur befürchteten, aber nicht belegbaren Annahmen.

Diese Gruppe befürchtet, dass die politischen Entscheidungen aufgrund von Fehlinformationen und Unwissen oder gar aufgrund von anderen Agenden getroffen werden, weil sie nicht ausreichend fundiert begründet, intransparent und nachweislich falsch und rechtswidrig sind und selbst Grundrechte einer Demokratie massiv einschränken.

Es muss konstatiert werden, dass erste Gruppe größer und damit mächtiger ist, und dass zu befürchten steht, dass deren Angst und Unwissen in eine Katastrophe führt, wie schon so oft in der Geschichte der Menschheit.


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