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Die Liebe



Menschen, die Nahttoderfahrungen gemacht haben, berichten nahezu alle von einem gleissend hellen und herzlichen Licht, sowie von einer intensiven und umfassenden Liebe, die mit Gott in Verbindung gebracht wird und den starken Wunsch erzeugt, dort zu bleiben und nicht wieder zurück zu wollen.

Es ist vermutlich die Liebe, aus der die Seele entspringt, und zu der sie zurück will. Die Liebe, die wir in Gott suchen und finden.

Exkurs: Menschen haben durchaus verschiedene Auffassungen, was Liebe ist. Die wahre göttliche Liebe muss man als bedingungslos, selbstlos, zeit- und raumlos verstehen. Sie will, dass es der geliebten Person gut geht. Im Gegensatz dazu steht die egoistische Liebe, die jemand verspürt, der primär an sich selbst interessiert ist, der Liebe an Bedingungen knüpft und möchte, dass es ihm/ihr selbst gut geht. Letztere, die in unserer Gesellschaft durchaus häufiger vorkommt, soll hier nicht gemeint sein.

Die Liebe wird organisch mit dem Herzen gleichgesetzt. Das Herz vermittelt die Seelenliebe. Es tut dies auf elektromagnetischem Wege, so dass andere Menschen Liebe spüren können. Das Herz ist der stärkste elektromagnetische Sender des Menschen. Das erzeugte Feld reicht mehrere Meter (3-5) weit. Liebe kann man also auch dann spüren, wenn sie nicht verbal kommuniziert wird. Deshalb ist es wichtig und logisch, wenn liebende Menschen einige Zeit des Tages physisch beisammen sind (beim Essen, Schlafen, Fernsehen, Spielen). Entscheidend ist die körperliche Nähe, nicht das Gespräch oder die Aktion.

Im Umkehrschluss spürt man natürlich auch, wenn Liebe fehlt. Man fühlt sich nicht wohl in der Umgebung von Menschen, die keine Liebe ausstrahlen. Die Frage 'liebst Du mich noch' ist eigentlich überflüssig, denn man spürt ja bereits, dass es nicht mehr der Fall ist.

Menschen sehnen sich nach Liebe. Sie wollen lieben und geliebt werden. Sie wollen geliebt werden, für das, was sie sind, für ihr Selbst/ihre Seele (nicht für ihre Schönheit oder für ihren Geist oder ihre Leistungen). Dies gilt insbesondere für Kinder, für welche Schönheit, Geist und Leistung keine wichtigen Werte sind. Es sei denn, sie lernen, dass es Werte sein sollten, die zu Anerkennung führen. Jedoch nicht zu bedingungsloser Liebe.

Der Blick von Außen in die menschliche Seele ist schwierig, vor allem für solche, die darin nicht geschult sind und Seele nicht wirklich verstehen. Daher kann Menschen mit 'gebrochener' Seele nur sehr schwer geholfen werden. Die Seele 'bricht', wenn ihre Eigenschaften verletzt oder unterdrückt werden. Die unausweichliche Folge sind körperliche und geistige Krankheiten.

Mit und in Liebe aufzuwachsen hat enormen Einfluss auf Lebensfreude, Lebenskraft, geistige Fähigkeiten, Selbstbewusstsein und Gesundheit, denn Liebe ist die göttliche, schöpferische Urkraft, die positive Energie, die alles in Harmonie und universellem Einklang zusammen hält. Sie durchdringt Geist und Materie und beeinflusst so jede Zelle des Organismus. Liebe ist die Urkraft des Lebens, sie garantiert Gesundheit. Eugen Drewermann hat gesagt: 'Gott ist die Liebe, die will, dass Du bist.' Das ist schön und wahr zugleich, denn die Liebe ist Gottes Wille, und der hält gesund.

Fehlende Liebe, Liebesdefizite oder Verletzungen der Liebe dagegen führen zu negativer Energie, verbunden mit negativen Emotionen wie Verdruss, Enttäuschung, Ärger, Wut, Depression. Es fehlt an Lebensfreude und Lebenskraft. Und auch dies durchdringt Geist und Organismus und wirkt sich bis auf die zelluläre Ebene aus (de facto sogar bis auf die molekulare und atomare Ebene). Die Folge ist Krankheit oder zumindest mangelnde Energie.

Es darf nicht verwundern, dass die Zahl der Krebserkrankungen und Herzerkrankungen in einer Gesellschaft, in der Liebe keinen hohen praktischen Stellenwert besitzt, sondern in der es um Leistung, Schönheit und Besitz geht, und in der Kinder anstatt mit Liebe mit Geld, materiellem Wohlstand und Belohnungs- und Bestrafungssystemen aufwachsen, stark ansteigen und zu den Haupttodesursachen zählen.

Ein Leben, dass die seelischen Aspekte (oder besser: Forderungen) nicht wahrnimmt, leugnet oder ihnen sogar entgegensteht, kann kein glückliches, zufriedenes, erfülltes oder gesundes Leben sein.

Jedem, dem sein eigenes Seelenleben wichtig ist, und der gesund bleiben oder werden möchte, ist geraten, seine Seele in den Mittelpunkt seines Lebens zu stellen und ihr gemäß zu leben. Da die Gesellschaft dabei nicht hilfreich ist, kann nur Eigeninitiative und Selbstverantwortung der Weg sein.


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