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Himmel und Hölle verstehen



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Ich frage mich seit langem, wie man die Beschreibungen von Himmel und Hölle rational verstehen kann. Da ich den einfachen Weg ablehne, alles als Quatsch zu bezeichnen, was uns nicht verständlich ist, versuche ich im Folgenden einmal, meine Überlegungen darzulegen.

Es beginnt mit dem Phänomen der Wahrnehmung. Was wir wahrnehmen - also für wahr nehmen - erzeugt das Bild unserer Realität. Ursprung der Wahrnehmung sind energetische Wellen, die Farben, Formen, Temperaturen oder Geräuschen entsprechen. Diese Wellen treffen auf unsere Sinnesorgane, werden dort aufgenommen und als Signale ans Gehirn weiter geleitet.


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Das Gehirn hat nun die Aufgabe, diese Signale zu entschlüsseln und eben in diese Farben, Formen, Temperaturen oder Geräuschen zu verwandeln, so dass Bilder, Töne, Erkenntnis und Empfinden entstehen. Also das Bild unserer Realität.

Das Gehirn hat aber noch eine viel wichtigere Aufgabe, nämlich den Informationsfluss, der auf uns einströmt, zu filtern und zu reduzieren, damit wir die Datenmengen überhaupt verarbeiten können. Der eingebaute Filter im Gehirn arbeitet dabei sehr konsequent und effektiv. Alles, was z.B. als nicht notwendig, uninteressant, ungefährlich oder grundsätzlich oder aktuell irrelevant angesehen wird, wird einfach ausgeblendet und nicht in das Bild eingefügt. Somit erhalten wir kein vollkommenes Bild der realen Welt, sondern ein reduziertes, für uns relevantes.

Himmel und Hölle Woher hat das Gehirn den Filter, wer gibt diesen Filter vor ? Die Antwort lautet, dieser Filter wird erworben. Sobald wir geboren (oder gar gezeugt) sind, beginnt sich dieser Filter aufzubauen. Es ist unser Bewusstsein, bzw. anfänglich und später überwiegend, unser Unterbewusstsein. Wir lernen im Laufe des Lebens und besonders in den ersten Lebensjahren, welche Daten (also energetischen Wellen) für uns wichtig und relevant sind, um in unserer Welt und Gesellschaft zu überleben und uns zu behaupten.

Der Anteil, zu dem das Unterbewusstsein den Filter im Gehirn und damit unser Bild von der Welt bestimmt, liegt sehr hoch. Manche Forscher behaupten, es seien 95% unseres Tages, die vom Unterbewusstsein dominiert werden. Aber dieser Anteil ist natürlich nicht unveränderbar. Wir sind in der Lage, den restlich verbliebenen Teil deutlich auszubauen, wenn wir das wollen. Und dieser Teil heisst Bewusstsein. Es ist der Teil des Filters im Gehirn, den wir bewusst steuern, zumeist über unsere Gedanken und unseren freien Willen.

Damit sind wir in der Lage, auch Informationen auszublenden, die wir bewusst für falsch oder unwahr oder sonstwie nicht relevant erachten. Oder auch neue Informationen abzugleichen und einzuordnen. Auch dieser bewusste Filter ermöglicht es uns, einfacher und angenehmer zu leben, und uns nicht mit Daten zu beschäftigen, die wir für unsinnig oder überflüssig halten. Weil wir sie z.B. nicht verstehen oder sie uns scheinbar nicht nutzen.

Nun schließt sich die Frage an, woher wir denn wissen, was für uns wichtig, richtig und relevant ist ? Welche Instanz in uns sagt uns, welche Informationen wir "durchlassen" und in unser Weltbild einpassen ?

Das Wort wurde schon genannt. Es ist das Wissen. Und mehr noch ist es der Glaube, denn dieser dominiert das Wissen. Denn wir glauben zu wissen. Weil wir nicht alles wissen können und uns mehr oder weniger bewusst ist, dass wir mit einem Teilwissen leben müssen. Letztlich sind wir verdammt, zu glauben, und damit definiert unser Glaube unser Weltbild. Der Glaube ist die oberste Instanz, die den Filter im Gehirn steuert und unser Weltbild macht.

Natürlich werden Wissen und Glaube erworben. Wir machen Erfahrungen, lernen, verstehen und begreifen. Das meiste dieses Wissens und dem resultierenden Glauben landet im Unterbewusstsein, einen kleinen Teil kontrolliert unser Bewusstsein.

Dieses unser ganz persönliches und individuelles Weltbild ist das Fundament unseres Lebens. Darauf bauen wir und damit leben wir erfolgreich, gesund und zufrieden oder eben auch nicht.

Ich möchte hier den Begriff des Geistes ins Spiel bringen. Den Geist als Summe aller gedanklichen, unterbewussten und bewussten Prozesse, die aus energetischen Wellen unsere Realität erzeugen, also das, was wir für wahr und echt halten. Unser Geist entscheidet, was wir sehen, hören, empfinden, fühlen. Und das in Abhängigkeit von dem, was wir wissen und glauben.

Was geschieht in Hypnose ?

Gute Hypnotiseure sind in der Lage, mit Menschen in Hypnose alles Mögliche und Unmögliche zu machen. Sie können dies tun, weil sie die Kontrolle über den Geist dieser Menschen übernehmen, also insbesondere über den Filter im Gehirn. Sie verändern den Filter und sorgen dafür, dass andere Daten durchkommen und zu anderen Bildern führen. Nicht nur zu anderen Bildern, sondern zu anderem Wissen und Glauben.

Beispielsweise ist es möglich, Menschen denken und empfinden zu lassen, sie beissen in ein leckeres Stück Kuchen, während sie aber herzhaft in eine Zitrone hinein beissen. Oder man suggeriert ihnen, etwas oder jemanden zu sehen oder auch nicht zu sehen. Oder sie empfinden keine Schmerzen mehr und haben ungeahnte körperliche Kräfte, ohne sich anstrengen zu müssen.

Krankheiten, Süchte und schlechte Gewohnheiten können mit Hypnose behandelt werden. Dabei geht es darum, den Filter im Gehirn zu ändern und andere Bilder entstehen zu lassen.

Hypnose beweist, dass die Realität veränderbar ist, und dass es nicht nur eine gibt. Jede Realität ist individuell und abhängig vom Filter im Gehirn, also vom Geist.

In einer homogenen Gesellschaft glauben und wissen die meisten Menschen so ziemlich das gleiche. Sie leben im gleichen Geiste. Und dieser wird geprägt vom gesellschaftlichen Zeitgeist. Also präsentiert sich auch die gesellschaftliche Realität entsprechend. In der modernen westlichen Gesellschaft bestimmen Wissenschaft, Rationalität, Vernunft und Logik das Leben. Der Glaube an eine einmalige materielle Existenz ist dominant und bestimmt daher den Filter im Gehirn.

Gott ist nicht vorstellbar oder beweisbar, also gibt es ihn vermutlich auch nicht. Und damit allen anderen altertümlichen Glauben von Himmel und Hölle ebenfalls nicht.

Gibt es Himmel und Hölle ?

Reicht es aus, den Glauben an Himmel und Hölle einfach auszublenden und alle Informationen zu filtern ? Was ist mit den religiösen Berichten über das Jenseits ? Was mit den Berichten von Menschen, die behaupten, während ihrer Nahtoderfahrung im Himmel oder in der Hölle gewesen zu sein ? Alles Unsinn und biochemische Verwirrung ?

Im Falle des Todes stirbt der Körper und damit das Gehirn. Damit kann der Körper keine energetischen Signale aus der physischen Umwelt mehr empfangen oder filtern.

Wenn wir davon ausgehen, dass der menschliche Geist nicht zusammen mit dem Körper stirbt, sondern weiter existiert, dann ist dieser nun abgetrennt von den gefilterten Daten des Gehirns und frei von dessen Einfluss.

Welche Energien könnten den Geist jetzt beschäftigen oder gar seine Realität ausmachen ? Energien, die nun ungefiltert auf ihn treffen und die nicht materieller Herkunft sind.

Sie haben spirituellen Ursprung und gehorchen dem universellen Resonanzgesetz. Es sind Energien, die der Mensch im Laufe seiner Existenz selbst produziert hat, durch seine Taten, Worte und Absichten. Diese Energien kommen nun zu ihm zurück und lassen eine entsprechende spirituelle Realität entstehen. Diese fühlt sich genauso real an wie die irdische materielle. Denn die materielle Realität ist ebenfalls nur Energie, die vom Geist zu einem Bild gemacht wird. Der Unterschied besteht darin, dass er die Realität im irdischen Dasein willentlich verändern kann, während das im spirituellen Dasein nicht geht. Dies ist der Grund für das irdische Leben und die Wiedergeburten.

Himmel und Hölle Konkret bedeutet dies, dass ein Mensch, der in seinem Leben böse war und sich nicht an die Gesetze Gottes gehalten hat, die negativen Energien, die er produziert hat, nun als seine neue jenseitige Realität erfährt. Und diese Realität ist die Hölle. Negative Energien erscheinen als Dämonen, als Dunkelheit, Gestank, Krach, Schmerzen, Hass und Angst.

Dagegen erfährt ein Mensch, der den Willen Gottes befolgt hat und gut war, positive Energien, die sich in Licht, Glück, Freude, Liebe, schönen Gerüchen und Farben und letztlich in der totalen Vereinigung mit Gott und den Schöpfungsenergien zeigen.

Das Ziel der menschlichen geistigen Entwicklung ist die oberste Stufe, auf der sich nur Gott befindet, und die als siebter Himmel bezeichnet wird. Ist sie erreicht, braucht es keine Wiedergeburten mehr und es erfolgt die Auslöschung der eigenen energetischen Existenz. Auf unteren Himmelstufen erfolgt eine Betreuung des Geistes durch Engel und Geistführer.

Manche Religionen gehen davon aus, dass es auch sieben Höllenstufen gibt.

Fazit: Himmel und Hölle kann man dann verstehen, wenn man alles energetisch betrachtet und auch die irdische Lebensrealität als Interpretation von Energiewellen erkennt. Diese ist abhängig von geistiger Reife.


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