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Das Immunsystem


Dies ist keine medizinisch-wissenschaftliche Abhandlung, sondern Gedankenanstoß.

Mikroben Wir leben in einer Welt der Mikroorganismen. Es gibt sie immer und überall: auf der Haut, auf der Schleimhaut, insbesondere im Mund, auf Pflanzen, Tieren, Gegenständen, usw. Wir sehen sie nicht, daher leben wir unbewusst mit ihnen. Im Allgemeinen denken wir an Gefahr für Leib und Leben, wenn wir von Viren und Bakterien hören. Das ist jedoch falsch.

Die überwiegende Masse an Mikroorganismen sind für unser Leben und Überleben nicht gefährlich, sondern sogar nützlich und notwendig. Ohne sie würde ein biologisches Leben auf der Erde gar nicht stattfinden.
Mikroorganismen wie Viren, Bakterien oder Bazillen können jedoch auch pathogen oder gar letal sein, also krank machen oder töten. Dies hängt von der einzelnen Art ab, von der Anzahl und dem Neuigkeitsgrad. Wenn neuartige Viren oder Bakterien in großer Zahl auf ein Immunsystem treffen, ist dieses zunächst überfordert, so dass der Körper krank werden oder gar sterben kann, wenn das Immunsystem nicht schnell und effektiv genug in der Lage ist, den Ansturm abzuwehren. Die Gefahr ist bei geschwächtem Immunsystem höher als bei einem leistungsfähigen.

Der Mensch und auch das Tier werden durch das sogenannte Immunsystem vor potenziell gefährlichen Mikroorganismen geschützt. Ohne ein funktionierendes Immunsystem wäre ein Leben nicht möglich. So gesehen kann man es als das vielleicht wichtigste biologische System bezeichnen. Die Medizin-Geschichte ist voll von Beispielen, bei denen tausende oder gar Millionen Menschen starben, weil sie von bis dato unbekannten Mikroorganismen getötet worden sind. Sehr unrühmliche Beispiele sind Naturvölker, die von durch Seefahrer oder Siedler eingeschleppten Viren und Bakterien nahezu ausgerottet wurden.

Das Immunsystem des Menschen besteht aus drei Teilen: das unspezifische, das spezifische und das retikuloendotheliale System (RES) (siehe Video unten). Es ist zum Teil angeboren bzw. vererbt und wird zum anderen Teil nach der Geburt erworben, in dem es mit vorhandenen Mikroorganismen konfrontiert wird und sich zu wehren lernt. Dabei bekämpft es alles als Körperfremde identifizierte.

Ohne auf die zellulären Details hier eingehen zu wollen, soll festgehalten werden, dass das Immunsystem sich in einem beständigen Trainings- und Lernmodus befindet. Zu diesem Modus zählen auch Erkrankungen, angefangen von leichten Erkältungen über kleinere Infektionen bis hin zu Erkrankungen mit hohem Fieber. Dabei sollte verstanden werden, dass Fieber keine Erkrankung ist, sondern eine Heil-Reaktion des Immunsystems, um eine pathogene Infektion mit Viren oder Bakterien erfolgreich bekämpfen zu können. Begleiterscheinungen sind dabei u.a. Appetitlosigkeit und Schlappheit, weil das Immunsystem sehr viel Energie benötigt und daher andere Systeme wie Verdauung und Muskulatur akut heruntergedrosselt werden. Wer leichtes Fieber umgehend bekämpft und senken will, tut der Abwehr und der Heilung nicht unbedingt einen Gefallen, sondern kann sie verzögern.

Ein gut funktionierendes Immunsystem wehrt normalerweise jeden mikrobiellen Angriff ab (sprich, als fremd erkannte Organismen), benötigt aber manchmal ein paar Tage, um dies hinzubekommen. Man kann die Abwehr dann durch unterstützende Maßnahmen begleiten. Die Heilung jedoch nimmt der Körper selbst vor.

Unterstützende Maßnahmen sollte man aber durchaus nicht erst dann in Erwägung ziehen, wenn eine Infektion bereits eingesetzt hat, sondern vorbeugend alles daran setzen, dass das Immunsystem gut arbeiten kann. Dazu zählen Maßnahmen wie richtige und vor allem energetisierende Ernährung, Bewegung und frische Luft für gute Atmung und Sauerstoffversorgung, ausreichend Zufuhr von gutem Wasser und normaler Kontakt mit Mikroorganismen.

Letzteres liest sich befremdlich, ist aber enorm wichtig, da dieser Kontakt zum Training gehört. Nur trainierte Systeme funktionieren gut und sind leistungsfähig. Das ist deutlich für das Bewegungssystem (Muskel- und Knochen-Training), gilt aber zum Beispiel auch für das Denken (Gehirntraining) und eben für das Immunsystem. Alles, was nicht gebraucht und trainiert wird, baut sich ab und wird schwach. Das ist ein durchaus sinnvolles Prinzip der Natur, weil es dem Ziel der Einsparung von Energie dient. Was hingegen trainiert wird, wird stark und leistungsfähig.

Das Immunsystem ist ein äußerst komplexes System, was wissenschaftlich noch längst nicht verstanden ist. So sind nicht nur Infektionen Folge eines geschwächten Immunsystems, sondern auch z.B. Allergien. Man kann heute ziemlich bestimmt sagen, dass Allergien überall dort zunehmen, wo Menschen übermäßig auf Hygiene setzen und nur noch wenig in Kontakt kommen mit Mikroorganismen. Menschen, die unter weniger kontrollierten Hygienebedingungen leben, haben seltener allergische Erkrankungen. Und sie sind auch seltener stark erkältet oder infektiös erkrankt.
Bildlich könnte man sagen, wenn das Immunsystem zu wenig zu tun hat, sucht es sich neue Feinde, und zwar solche, die normalerweise keine Gefahr darstellen, wie z.B. Pollen.

Für geschwächte bzw. untrainierte Immunsysteme können Mikroorganismen schnell zum Problem werden, weil diese sich vermehren und Körperzellen schädigen, was zu Krankheiten oder gar zum Tod führen kann. Die Gefährlichkeit von Mikroorganismen ist daher immer in Relation zum individuellen Immunsystem zu verstehen. Für manche Menschen sind Viren und Bakterien, insbesondere neuartige, ein hochgefährliches Problem, während andere nicht einmal Symptome entwickeln. Dieses Phänomen ist aktuell sehr deutlich zu erkennen. Und dennoch werden alle Menschen häufig über einen Kamm geschoren, wenn es um die Gefahren einer Epidemie oder gar Pandemie geht. Das Immunsystem bleibt außen vor bei der Diskussion und Gefahreneinschätzung.

Die medizinisch-wissenschaftliche Forschung befasst sich wie überwiegend mit den körperlichen Aspekten des Immunsystems und versucht primär zu verstehen, wie Immunzellen arbeiten und welche biologischen Prozesse bei der Abwehr und Bekämpfung von Mikroorganismen ablaufen. Dabei hat man bisher recht gut verstanden, dass viele Mikroorganismen, v.a. Bakterien, überaus wichtig sind für vitale Lebensprozesse, und dass vor allem die Schleimhaut, insbesondere hier die Darmschleimhaut eine zentrale Rolle spielt. Ein gesunder Darm ist also Voraussetzung für ein leistungsstarkes Immunsystem. Und Darmstörungen können direkte Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit des Immunsystems haben.

Worüber wenig oder kaum berichtet wird, ist der Mundraum und die Mundschleimhaut, sowie der Speichel. Im Speichel spiegelt sich das Immunsystem und seine Leistungsfähigkeit. Dazu sollte man sich bewusst machen, dass sich im Mundraum Millionen von Mikroorganismen befinden, die zum Teil biologische Funktionen haben, zum Teil als Fremdkörper von außen kommen und in Schach gehalten werden müssen. Das ist Aufgabe des Speichels und der Mundschleimhaut.

Die Dentalindustrie und die dazu gehörige Schulmedizin fokussieren wenig auf den Speichel, sondern auf Bakterien und Hygiene, die man für mangelnde Zahngesundheit wie Karies oder Parodontitis verantwortlich macht und mit externen Mitteln wie Zahnpasten, Mundhygienespülungen und ähnlichem zu bekämpfen sucht. Das Immunsystem, das sich im Speichel befindet, wird hier so gut wie gar nicht thematisiert, beleuchtet und gestärkt. Im Gegenteil ist die Mundgesundheit extern zu regeln und wird dem Zahnarzt als Fachmann anvertraut. Kinder lernen Karius und Baktus kennen, aber nicht die Zusammensetzung und Funktionsweise ihrer Spucke.

Antimikrobiell wirksame Medikamente und Impfungen

Niemand stellt in Frage, welchen Nutzen Antibiotika und Antivirustatika haben, und das ihre Entwicklung ein großer Segen für die Medizin war. Sie konnten sicher Millionen von Menschenleben retten. Gleiches gilt für Impfungen, die einige schwere Infektions-Krankheiten wie die Pocken nahezu haben verschwinden lassen.

Leider hat man allerdings während der Erfolgsgeschichte von chemischen Substanzen das Wissen über natürliche Substanzen verdrängt und zum Teil auch vergessen. Und zudem haben sich Mediziner und Patienten daran gewöhnt, bei jeder kleinen Infektion, die ja, wie oben beschrieben, dem Training des Immunsystems dient, schnellstmöglich Breitband-Antibiotika zu schlucken oder zu injizieren. Dabei wird ignoriert, dass solche antimikrobiellen Bomben eine fatale Wirkung auf die für das Immunsystem so wichtige Darmschleimhaut haben und auch dort alles abtöten. Sie schwächen das Immunsystem.

Auch Impfungen werden heute zunehmend zum geforderten Standard, so dass Infektionen möglichst gar nicht mehr auftreten sollen. Der wichtige Aspekt Training des Immunsystems durch z.B. Kinderkrankheiten wird kaum noch Beachtung geschänkt, und die wenigen Warner finden kein Gehör.

Die Folge sind zunehmend immungeschwächte Menschen, die gegen neuartige Mikroorganismen immer geringere Chance haben oder Allergien entwickeln. Untrainierte Immunsysteme benötigen hohe Hygiene-Maßnahmen, die dann wiederum zu noch weniger Training führen. Eine Art Teufelskreis und Einfallstor für gefährliche Mikroben.

Dem noch nicht genug, werden heute ältere Menschen zunehmend in Alters- und Pflegeheimen untergebracht, wo sie isoliert sind und kaum noch regelmäßigen Kontakt zur Außenwelt und damit zu Mikroorganismen haben. Ihr Immunsystem ist untrainiert und geschwächt, was eine wesentliche Gefahr darstellt. Geraten diese Menschen in Kontakt mit Mikroorganismen, z.B. in Krankenhäusern mit deren Problem der nosokomialen Keime, können sie schnell und stark erkranken oder gar sterben.

In der aktuellen Corona-Pandemie scheinen die politischen Maßnahmen der Kontaktreduzierung geradezu kontraproduktiv im Zusammenhang mit einer Stärkung des Immunsystems.

Die geistig-psychologischen Aspekte des Immunsystems

Lebensfreude Noch immer wird etwas gelächelt, wenn es um die menschliche Psyche und ihren Einfluss auf Gesundheit und Erkrankungen geht. In der Schulmedizin wird sie nur am Rande mitbedacht, oft jedoch als unwesentlich betrachtet.
Dabei hat die moderne medizinische Forschung und Wissenschaft längst bewiesen, dass der menschliche Körper nicht wie eine Maschine funktioniert, sondern vom menschlichen Geist und folglich von seelischen und psychologischen Faktoren gesteuert wird. Der Geist bestimmt über Gesundheit und Krankheit wesentlich mit.

Gesunder Körper und gesunder Geist werden zwar schon lange in Verbindung gebracht, doch beziehen viele dies v.a. auf sportliche Aktivitäten und zunehmned auch auf Ernährung. Wenige können jedoch sagen, was mit gesundem Geist überhaupt gemeint ist, geschweige denn, wie der auf die Körperfunktionen einwirken soll.

Im Geist spiegeln sich Einstellungen, Überzeugungen und Glaube. Sie bestimmen das Denken und Fühlen und haben somit über nervale und hormonelle Steuerungen direkte Wirkungen auf Zellen, Organe une Körpersysteme, wie das Immunsystem. Dabei darf man durchaus ganz simpel behaupten, dass positive Signale positive Einflüsse haben und negative eben negative. Diese Signale vermitteln den einzelnen Körperzellen und den Systemen als Ganzes den herrschenden Geist und veranlassen sie zu entsprechender Umsetzung.

Das bedeutet, dass positive Gedanken und Gefühle wie Freude, Liebe, Harmonie, Zuversicht, Erfolg, gute Laune sich direkt positiv und energetisierend auf die Leistungsfähigkeit auswirken, weil diese Gefühle sich nicht nur im Kopf abspielen, sondern im Körper als Ganzem und somit in allen seinen Teilen.

Das Immunsystem arbeitet besser und stärker im Zusammenhang und unter dem Einfluss von Lebensfreude und positiver, optimistischer Einstellung.

Herrschen dagegen Angst, Frust, Wut, Ärger, Sorgen und andere negative Emotionen wie z.B. auch Einsamkeit und Isolation, bekommt das System negative Impulse und verliert an Energie und Kraft.

Diese Behauptungen lassen sich in der Realität leicht beweisen und erkennen. Vitale und optimistische, lebensfrohe Menschen sind selten krank und wenn sie ein Schnupfen ereilt, dauert der nicht lange an, weil das Immunsystem ihn schnell beseitigen kann. Gestresste und unzufriedene Menschen, die wenig Lebensfreude vermitteln, kann es dagegen oft und schwerer erwischen.

Ohne diese Gedanken hier episch ausbreiten zu wollen, sollte man über die Wichtigkeit von positiven Emotionen und optimistischem Lebensgefühl in bezug auf ein funktionierendes Immunsystem stärker nachdenken und Maßnahmen fördern, die dazu beitragen, anstatt genau das falsche Gegenteil zu tun.

Zu den oben bereits aufgelisteten körperlichen Maßnahmen gehören unbedingt solche, die die Lebensfreude fördern. Und nicht solche, die diese reduzieren oder gar vernichten.


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