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Der Mensch Teil 2 - Missverständnis Tod



endlos Ein Missverständnis ist ein falsches Verständnis, das in der Konsequenz zu falschem Verhalten führt und ungute Ergebnisse produziert. Bei kleineren Missverständnissen bleiben die Folgen im Rahmen, aber was ist, wenn es sich um ein fundamentales und extrem bedeutendes Missverständnis handelt ?

Das größte Missverständnis der Menschheit ist bestimmt das über das Wesen des Menschen, verbunden mit dem Glauben, der Mensch sei sein Körper und das Leben würde mit dem Tod enden. Aus diesem Missverständnis leiten sich das aktuelle Handeln der Menschheit und die damit verbundenen massiven Probleme ab. Die Folgen sind Angst (Todesangst), Leiden und Zerstörung, also die Gesellschaft, in der wir leben müssen. Kurzfristiges und egoistisches Denken, das von Angst (Todesangst) bestimmt ist und falsche Entscheidungen produziert, dominieren den Geist und das Bewusstsein.

Wenn die Menschen die Wahrheit über ihre Existenz und ihr Sein erkennen würden, träfen sie gänzlich andere Entscheidungen und gestalteten eine andere und bessere Gesellschaft ohne Angst und Leiden. Der freie Wille, der dem Menschen gegeben ist, würde sich gegen das Böse entscheiden, anstatt dafür oder wie bei vielen mit einer großen Ignoranz, weil die Konsequenzen bekannt und bewusst wären. Das Böse wäre zwar weiterhin Teil des irdischen Daseins, aber man würde sich nicht mehr dafür entscheiden.

Der Mensch ist nicht sein Körper, er ist Seele bzw. Bewusstsein. Das Wesen des Menschen ist unsterblich und ewig. Es ist verbunden bzw. eins mit der göttlichen, zeit- und raumlosen Urkraft.

Der materielle Körper ist lediglich ein Instrument oder Fahrzeug, das die Seele nutzt, um Erfahrungen zu machen und sich zu entwickeln. Er unterliegt den natürlichen Gesetzen, altert und stirbt. Und das ist gut so, weil er nur eine kurze Zeit benötigt wird. Die Seele steigt lediglich ein und wieder aus. Sie braucht diesen Körper, ansonsten kann sie keine Erfahrungen machen, denn in der eigentlichen Heimat, im Jenseits gibt es keine Entwicklungsmöglichkeiten. Das ist der Grund für Wiedergeburten, die aus der freien Entscheidung heraus geschehen, dass die Seele sich weiter entwickeln möchte und dazu das materielle Leben benötigt.

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Dieses materielle Leben ist von Gott gegeben, und er kümmert sich darum, dass es gut funktioniert. Es ist ein Geschenk aus Liebe und sollte so betrachtet werden. Für ein solches Geschenk sollte man dankbar sein und Gott dafür das geben, was er sich wünscht, nämlich Liebe. Alles andere ist vollkommen unwichtig !

Es ist nicht wichtig, was wir im irdischen Leben an materiellen Werten schaffen, es ist nicht wichtig, welche soziale Stellung wir erreichen, und es ist auch nicht wichtig, dass wir möglichst lange leben. Die Angst vor dem Tod ist vollkommen überflüssig, wenn wir nach den Wünschen Gottes leben und unserem Leben nicht selbst ein Ende setzen. Denn das Ende ist Gottes Entscheidung und hängt mit dem Erreichen unseres Entwicklungszieles zusammen.

Im Falle des Todes verlassen wir unseren Körper und gehen zurück nach Hause in unsere seelische Heimat, wo man uns willkommen heißt und sich auf uns freut. Vorausgesetzt, wir haben uns auf der Erde mit unserem freien Willen gegen das Böse entschieden und liebevoll gelebt. Dann ist alles andere irrelevant, weil Liebe, Freude und Harmonie ständig um uns sind.

Nahtoderfahrungen bezeugen zur Genüge, dass der gestorbene Körper völlig unwesentlich ist und schnell vergessen ist. Ja, viele beschreiben das Verlassen des Körpers sogar als Befreiung von Enge, Schmerz und Leid. Alle Last des irdischen Lebens fällt ab und bleibt zurück. Der Tod ist eine Befreiung von der materiellen Angebundenheit und kann zu echtem Glück führen.

In unserer Kultur und Gesellschaft gilt der Tod als schrecklich und wird möglichst lange ignoriert, verdrängt und hinaus geschoben. Ein langes Leben gilt als Ziel, die Lebensqualität ist irrelevant oder wird an materiellem Wohlstand festgemacht. Das führt zu solchen absurden Auswüchsen, wie künstlich lebensverlängernde Maßnahmen mit Maschinen und Medikamenten. Dem sterbenden wird der Tod und die Befreiung versagt, sogar oft gegen seinen Willen.

Todesangst beherrscht die Masse der Menschen. Sie wollen nicht sterben, weil sie glauben, alles sei vorbei. Sie wollen auch dann nicht sterben, wenn sie nur noch dahin siechen, in Krankheit, Schmerz und Leid leben müssen. "Etwas Besseres als den Tod finden wir überall", heißt es bei den Bremer Stadtmusikanten, und oft liest oder hört man den Satz: "Schlimmer als der Tod." Was impliziert, dass der Tod etwas Schlimmes ist, das es um jeden Preis zu vermeiden gilt.

Das ist totaler Unsinn ! Ein riesen Missverständnis.

Wer erkannt hat, dass der Mensch als Seele ewig ist und den materiellen Körper nur benutzt, den er wieder verlässt, und der absolut unwichtig ist für das Sein in der wahren Existenz im Jenseits, der schaut vollkommen anders auf das Leben und den Tod. Der Tod wird unwichtig. Und diese Erkenntnis hat massive Konsequenzen.

Denn nun ist nur noch wichtig, das geschenkte Leben so zu verbringen, dass es zur gewünschten Entwicklung führt, also liebevoll nach den Wünschen Gottes (bzw. der schöpferischen Urkraft) verbracht wird. Die Folgen sind Befreiung von jedweder Angst, Sorge und Last, sowie Gesundheit und Zufriedenheit (auch mit wenig materiellem Besitz). Das Leben frei und unbeschwert genießen ist Lebensfreude. Ohne Angst vor dem Tod, denn der ist nicht wichtig, egal, wann er eintritt. Den Zeitpunkt kann der Mensch sowieso nicht bestimmen, außer er bringt sich selbst um. Aber das ist das Schlimmste, was er tun kann, denn das bedeutet, das Geschenk Gottes zu verdammen und abzulehnen.

Die Kunst des Lebens besteht darin, zu erkennen, wer und was man ist, nämlich eine freie Seele, die nur kurze Zeit auf der Erde ist, um sich am Leben auf der wunderbaren Erde zu erfreuen und sich dabei nicht erniedrigen zu lassen und falsche Glaubenssätze in ihren freien Geist indoktrinieren zu lassen. So, wie es das Böse seit Jahrtausenden tut, und die Menschen folgen, weil sie nicht erkennen, wer oder was sie sind. Es geht in dieser Konfrontation nur um eines: zum Bösen nein zu sagen und sich für das Gute und die Liebe zu entscheiden.

Alles andere ist irrelevant, und insbesondere der Tod. Das größte Missverständnis des Lebens.


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