Gesellschaft und Leben im Wandel

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Digitalisierung



Die Digitalisierung ist in aller Munde und sie schreitet schnell voran. Die wenigsten nehmen wahr, wie sehr das heutige Leben bereits digitalisiert ist und wie abhängig der einzelne davon ist. Computer, Smartphones und das Internet haben langsam aber sicher Einzug gehalten in den Alltag und kaum jemand möchte die Vorzüge missen. Diese überwiegen die Risiken bei weitem und so werden die nicht wahrgenommen oder verdrängt. Das eigene Leben ist doch um so vieles leichter und schneller geworden. Junge Menschen kennen gar nichts Anderes, ihnen ist eine alte analoge Welt unvorstellbar.

Was die weitere Digitalisierung allerdings bereit hält, wissen die Wenigsten, und auch die Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft machen sich kaum Gedanken darüber, wie mit den Folgen der vollständig digitalen Welt der nahen Zukunft umgegangen werden soll. Es geht nicht mehr um die Grundsatzfrage des ob, sondern um das Management der Auswirkungen. Die Entwicklungen sind soweit fortgeschritten, dass sie nicht mehr aufzuhalten sind und sehr bald alles verändern, was das heutige Leben noch bestimmt. Sie werden aus ökonomischen Zwängen heraus kommen, weil sie entsprechende Vorteile bieten (Kostenersparnis, Effizienzsteigerung)

Blockchain und Kryptowährungen

Digitalisierung In den Massenmedien wird das Thema bislang lediglich am Rande und oberflächlich behandelt. Wenige Warner wie der Philosoph Precht, die sich mit dem Thema beschäftigt haben, werden angehört. Und wenn, dann doch eher mit skeptischem Blick, ob denn alles wirklich so kommen kann, wie dargestellt. Echte Experten oder Entwicklungsinsider kommen gar nicht zu Wort. Liegt es an Ignoranz, Unfähigkeit oder dem bewussten Verschweigen der Wahrheit, wie wir es ja leider zunehmend erfahren müssen ?

Was kommen wird

Digitalisierung hat in den nächsten Jahren nicht mehr viel zu tun mit PCs, Smartphones und dem bekannten Internet. Es kommen Quantencomputer, Roboter, virtuelle Realitäten, Blockchain mit intelligenten Verträgen und Künstliche Intelligenz.

Alles schon gehört, nichts Neues ? O.k., aber ist denn bekannt, was diese Technologien bedeuten und welche Auswirkungen sie haben werden ? Es geht nicht nur um die Abschaffung des Bargeldes oder das selbstfahrende Auto, was viele heute beunruhigt. Es geht um die existenzielle Frage des menschlichen Lebens. Wird der Mensch in einer digitalen Welt noch benötigt ? Bzw. positiver ausgedrückt: welche Art menschlichen Lebens wird resultieren ?

Diese Fragen ist nicht übertrieben. In einer vollständig digitalisierten Welt ist der Mensch mit seinen bescheidenen biologischen und mentalen Fähigkeiten total unterlegen, und das in vielerlei Hinsicht.

Ein mit künstlicher Intelligenz ausgestatteter Roboter, der in naher Zukunft wie ein Mensch aussieht und sich genauso bewegt und verhält, kann nahezu alles besser und schneller. Er lernt unbegrenzt und schnell und er vergisst nichts. Er ist mit dem Internet vernetzt und weiss alles. Er kann sich in allen möglichen Sprachen verständigen und nicht nur mit Menschen, sondern auch mit Maschinen und Geräten kommunizieren. Er hat keinerlei biologische Ansprüche und wird nicht krank oder müde.

Wer jetzt einwendet, ein Roboter habe aber keine Gefühle, der irrt. Roboter können auch Gefühle lernen. Und man könnte auch antworten: Keine Gefühle sind wohl eher ein Vorteil für Kommunikation und Effizienzsteigerung.

von Arbeit zu Freizeit Industrieroboter werden die gesamte Produktion übernehmen, die Logistik von Waren und menschlich aussehende Roboter werden in Arbeitsbereiche vorstoßen, in denen standarisierte Tätigkeiten der Assistenz, der Verwaltung und des strukturierten Wissens stattfinden. Das sind alle Bereiche der Verwaltung in Regierungsstellen, Unternehmen oder Institutionen. Das sind Berufe wie Arzt, Steuerberater, Jurist oder ähnliches. Das sind Sekretariate und andere Assistenzformen, sowie Pflege- oder Lehrberufe.

Und Roboter werden in den privaten Bereich einziehen, als digitales Haustier oder digitaler Partner. Von digitalen Kindern wollen wir erst einmal noch nicht sprechen.

Roboter werden aussehen wie Menschen und sich verhalten wie Menschen, aber ohne deren Nachteile. Ein digitaler Freund oder eine digitale Freundin kann man sich nach Wunsch zusammen stellen, er oder sie macht nur, was er oder sie machen soll und bei Bedarf kann man ihn oder sie ausschalten. Natürlich sind vermenschlichte Roboter auch zum Sex geeignet. Dieser Anwendungsbereich hat vermutlich sogar das größte private Zukunftspotenzial.

Und um das Ganze noch zu steigern, kann sich jeder seinen eigene Avatar erzeugen (vergleiche Project Pai), der als identisches digitales Abbild viele Aufgaben im Auftrag des Eigentümers übernehmen kann.

Dies wird irgendwann zwangsläufig dazu führen, dass man nicht mehr unterscheiden kann, ob man es mit einem Roboter oder einem echten Menschen zu tun hat.

Das "ja aber" höre ich bereits, jedoch ist die Entwicklung bereits so weit, dass man bei der Hardware kaum mehr Unterschiede zum echten Menschen feststellen kann. Ein menschlicher Roboter sieht dem echten Menschen zum Verwechseln ähnlich. Und das Verhalten, auch Mimik und Gestik können mit Hilfe von künstlicher Intelligenz kopiert und gelernt werden. Sehr bald werden deep learning Programme soweit sein, sich selbst zu optimieren in Bezug auf eine gegebene Aufgabe. Und diese Aufgabe kann lauten: werde dem Menschen gleich oder überlegen.

Überall dort, wo heute noch Geschäfte auf Vertrauensbasis oder unter Absicherung von fehlendem Vertrauen durch Drittinstanzen getätigt werden, können zukünftig intelligente Verträge verwendet werden, die via Blockchain Sicherheit gewährleisten. Damit sind eben solche Dritte, die bislang gutes Geld für ihre Dienste verdienten, überflüssig. Das betrifft nicht nur Makler und Notare, sondern auch den gesamten Banken und Versicherungssektor.

Fast das gesamte Leben wird automatisiert und noch viel schneller, als es heute bereits ist. Quantencomputer werden vermutlich nicht allzu schnell in den privaten Bereich einziehen, doch sie werden dort, wo heute wegen fehlender Rechenleistung noch Engpässe bestehen, ganz neue Möglichkeiten schaffen, insbesondere in der Überwachung.

Es ist absehbar, dass sich die heutige Gesellschaft fundamental verändert, alleine weil Millionen von Jobs wegfallen werden, bezahlte Arbeit, die es dann einfach nicht mehr gibt. Zudem wird die enorme Beschleunigung des Lebens durch die digitale Vernetzung von fast allem die meisten Menschen überfordern, so dass man sich die Frage stellen muss, was mit all diesen Menschen geschieht, die nicht mehr benötigt werden oder nicht mehr im Stande sind mitzuhalten ?

Damit stellt sich auch die Frage nach dem Sinn der ganzen Entwicklung. Wozu sollten Roboter existieren und Produkte herstellen, die dann keiner mehr kaufen kann, weil nur noch wenige einen bezahlten Job haben ?

Wer konsequent weiter denkt, kann nur zu folgendem Schluss kommen. Wenn der Übergang in ein fundamental neues Gesellschaftssystem gelingen soll, muss er die Menschen auffangen, erstens wirtschaftlich und zweitens menschlich.

Ersteres ist leicht zu bewerkstelligen, in dem ein bedingungsloses Grundeinkommen geschaffen wird, dass es jedem Menschen ermöglicht, zu überleben und weiterhin teilzuhaben am gesellschaftlichen Prozess. Ein solches Grundeinkommen sichert zudem den noch immer notwendigen Konsum von Produkten.

Es ermöglicht aber, was viel entscheidender ist, den Handlungsspielraum der Menschen in Richtung Mensch sein. Denn befreit vom Zwang des Einkommenserwerb durch zeitintensive und sinnlose Arbeit, so wie es heute für viele noch der Fall ist, können sie sich konzentrieren auf Tätigkeiten die ihnen gefallen, ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten entsprechen und das menschlichen Miteinander verbessern, indem sie mehr Zeit darauf verwenden, sich gegenseitig zu unterstützen und zu helfen. Sie können kreativ sein, Sport treiben, reisen oder künstlerisch tätig. Aktivitäten, die dem Menschen als Mensch entsprechen, jenseits von Digitalisierung.

Hier genau liegt die fantastische Chance der zukünftigen Entwicklung hin zu einer besseren und schöneren Welt. Überlassen wir die stupide Arbeit den Maschinen, die das viel besser und schneller können. Und nutzen wir die kreativen Fähigkeiten der Menschen. Machen wir die Welt sauber und bunt. Befreien wir sie von allem Negativen. Das scheint möglich.

Der Mensch hat gar keine andere Wahl. Lässt er sich gefangen nehmen in der Digitalisierung, hat er bereits verloren und wird überflüssig. Gegen Computer und Roboter hat er keine Chance. Er wird sich in virtuellen Welten verlieren und seine Menschlichkeit einbüßen. Vielen droht diese Gefahr bereits heute. Die Konsequenz: abgestumpftes, seelenloses und digitalisiertes Vegetieren. Überflüssig.

Menschen, die sich auf die materielle Ebene reduzieren, den eigenen Geist nicht bemühen und die Seele verleugnen, sind Opfer der Maschinen, die ihnen zukünftig haushoch überlegen sein werden. Diese Menschen werden berechtigte Angst haben vor der Digitalisierung oder sich in ihr verlieren.

Echte Menschen mit Seele und selbstbestimmtem Geist werden die neuen Möglichkeiten nutzen, um sie nach eigenen Wünschen menschlich zu gestalten.

Die Digitalisierung kann den Weg ins Goldene Zeitalter ebnen. Es braucht jedoch verantwortungsvolle Entscheider auf politischer und gesellschaftlicher Ebene, und es braucht jeden einzelnen Menschen, der sich bewusst wird über sein Menschsein.

Roboter und Computer werden vieles besser können als Menschen, aber sie werden niemals echte Menschen mit deren Talenten und Kreativität. Dazu fehlt ihnen die Anbindung an höhere Dimensionen.

nix lernen




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