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Vitalität - vital sein



Vitalität bezeichnet die Lebenskraft, die in einem vitalen (lebendigen Menschen) steckt. Man kann sie auch Lebensenergie, Lebensmotivation, Optimismus, Elan oder Lebensfreude nennen. Ein vitaler Mensch ist kraftvoll, energisch, lebensfroh, aktiv, unternehmungslustig, lustvoll, neugierig, positiv, optimistisch. Aber auch witzig, spontan, phantsievoll und kreativ. Vitale Menschen gelten als attraktiv und bereichernd.

Im Allgemeinen sagt man, dass Kinder mehr Vitalität besitzen als alte Menschen. Dies ist grundsätzlich sicher richtig, aber auch ältere Menschen können sehr vital sein. Vitalität muss sich nicht zwingend auf den Körper und körperliche Aktivitäten beschränken. Man kann auch geistig vital sein. Geistige Vitalität zeichnet sich durch z.B. Kreativität, Flexibilität und Schnelligkeit des Denkens und Spontaneität aus.

In der Vitalität drücken sich die Ursprünglichkeit und Natürlichkeit des Lebens aus. Die Lebensenergie stammt aus der Liebe zum Leben und ist daher göttlichen Ursprungs ("Gott ist die Liebe, die will, dass Du bist" | Eugen Drewermann). Sie steht in direkter Beziehung zur Seele.

Lebendige, vitale Kinder sind lebhaft und aktiv, neugierig und spontan. Manchmal und auf Dauer kann diese Vitalität nerven oder zumindest anstrengend sein für andere Menschen, denen die eigene Vitalität und das Verständnis dafür bereits zum Teil abhanden gekommen sind. Die kindliche Vitalität wird von Erwachsenen häufig schon in frühen Jahren stark gebremst und nicht selten stark beschädigt. Dies kann durch Kritik, Verurteilung, Strafen oder Missbrauch geschehen. Viel öfter als bekannt, sind seelische Verletzungen oder Schocks die Folge, die in einem Verlust an Vitalität münden. Angst, Verunsicherung und Passivität sind die möglichen Folgen. Dies kann zu Faulheit, Trägheit, Melancholie, Apathie und Depression führen.

Seelische Verletzungen oder Schocks sind häufiger als man gemeinhin annimmt. Sie verbergen sich hinter den psychologischen Folgen und zeigen sich im Verhalten. Unsicherheit, Angst, Sorgen, Selbstzweifel, Pessimismus, Lethargie, Liebesmangel hemmen das eigene Leben und können zu schweren Erkrankungen führen.

Fehlende Vitalität ist Ausdruck des Bruchs in der Verbindung zur Seele und zur Liebe und göttlichen Harmonie.

Möglichkeiten zur Steigerung der Lebenskraft und Lebensenergie werden viele angeboten. Sie reichen von Meditation und Prana-Yoga über Ernährungsumstellung bis hin zu speziellen Vitalprodukten. Doch trotz all dieser Ansätze nehmen Depressionen, Ängste und Pessimismus zu. Und auch gut gemeinte Verhaltenstipps wie weniger Alkohol, Aktivitäten und Sport können Vitalität nicht steigern, wenn die seelischen Ursachen nicht benannt und verarbeitet werden.

Sicher sind Alkohol, Drogen, Medikamente und falsche Ernährung nicht förderlich bzw. gar schädlich. Jedoch liegt ein Hauptproblem im Verständnis von Vitalität darin, dass sie auf körperlicher Ebene gesucht und behandelt wird.

Jeder Mensch sollte sich besinnen und nachdenken, was die eigene Lebensmotivation und Lebenskraft steigern kann. Ziele, Wünsche und Freude bringendes Tun sind dabei ausschlaggebend. Liebe, sinnvolle Beschäftigung und die Möglichkeit, die eigenen Fähigkeiten zu erleben sind die Basis für Lebensmotivation. Diese darf man sich nicht nehmen lassen. Eine Trennung von Dingen, Beschäftigungen oder Menschen, die die eigene Vitalität verringern, ist durchaus eine gute Option. Zufriedenheit, Glück und Gesundheit können davon abhängen.

Empfehlung

Erhalten Sie sich die Lebenskraft und Lebensfreude, indem Sie Belastungen und negative Einflüsse vermeiden oder abbauen. Konditionieren Sie sich täglich positiv und freuen sich über Ihr Leben. Bleiben Sie offen und frei und lassen sich nicht in Sackgassen führen (auch nicht finanziell). Tun Sie, wofür Sie geschaffen sind, was Ihnen Freude macht, Ihren Fähigkeiten und Talenten entspricht. Und lassen Sie alles Andere. Es ist Ihr Leben !



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