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Samadhi

Warum ist das Leben ein Geschenk ?


Lebensgeschenk Viele Menschen werden das Leben als zufällig betrachten und es keineswegs als Geschenk sehen, denn dazu ist es zu anstrengend, leidvoll und ungerecht. Das ist verständlich, wenn man nicht daran glaubt, dass es einen göttlichen Schöpfer gibt und im Prinzip das Recht des Stärkeren gilt, und man sich anstrengen muss, um einen Teil des Kuchens abzubekommen. Um allerdings mit dem Tod alles wieder zu verlieren, was dem Leben letztlich den Sinn nimmt.

Dabei wird klar, dass es eine Frage der Einstellung und Betrachtung ist, wie man das Leben gestaltet und was man davon erwartet. Man kann sich am gesellschaftlichen Lebensstress beteiligen, materiellem Wohlstand hinterher eifern und damit riskieren, in ständigen Sorgen und Ärger zu leben, unterbrochen nur von kurzen Phasen der Lebensfreude und des Genusses.
Klingt man sich aus aus dem Stress-Laufrad und besinnt sich auf das pure Leben als Teil eines größeren Ganzen und einer göttlichen Schöpfung, dann resultieren Gelassenheit und Freude am Genuss der Lebenszeit, wissend, dass es nur eine kurze Daseinsphase im materiellen Körper ist, die mit dem physischen Tod zu Ende geht und in einer anderen jenseitigen Welt Fortsetzung findet.

Wenn man davon überzeugt ist, dass es ein Jenseits bei Gott gibt, dass voller Harmonie und Liebe ist, wo man sich zuhause und geborgen fühlt, so wie tausende Nahtoderfahrungen es berichten, dann stellt sich die Frage: warum es verlassen ? Warum in einen materiellen beengten Körper schlüpfen und viele Jahre in einer nicht perfekten, weil dualistischen Welt aus Gut und Böse verbringen ?

Hand Die Antwort ist einfach. Weil es nur in dieser Welt Entwicklung geben kann. Es bedarf der Dualität und der Entscheidung mit dem freien Willen, um sich und sein Bewusstsein weiter zu entwickeln. Im Jenseits geht das nicht. Dort ist alles wunderschön, aber es gibt keine Entwicklungsmöglichkeiten, weil es keine Entscheidungen gibt.
Man kann sich dafür entscheiden und dort bleiben und Aufgaben von Engeln und Geistführern übernehmen, aber man kann sein Bewusstseinsniveau nicht verändern. das geht nur im irdischen Leben, in dem man Erfahrungen aufgrund von Entscheidungen macht. Dabei gilt es, sich für das Gute und die Liebe und gegen das Böse und die Gier zu entscheiden. Sonst geht es um gar nichts. Mit jeder Entscheidung des freien Willens für die Liebe Gottes, was Nächstenliebe einschließt, wird das eigene Bewusstsein größer und erkennt das universelle Bewusstsein. Mit dem Endziel, mit der göttlichen Urenergie zu verschmelzen und zu verlöschen (s. Buddhismus und Hinduismus und siebter Himmel).

Das Leben ist also in sofern ein göttliches Geschenk, weil es bei richtiger Nutzung die Weiterentwicklung und den Aufstieg zu Gott ermöglicht. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, wie viele Anläufe man sich gönnt, und es gibt auch keinen Richter, der das Lebenswerk beurteilt. Es sind lediglich die eigenen Entscheidungen und Taten, die darüber richten, wie gut es mit der Entwicklung läuft. Das schließt Leid und Krankheit mit ein, denn wenn Seele, Geist und Körper in Harmonie sind, bleiben Krankheit und Leid außen vor. Stattdessen bestimmen Freude und Zufriedenheit ohne Angst vor irgendwas das Leben. Denn die Angst vor Krankheit und Tod wird vom Wissen um die Rückkehr ins wunderschöne jenseitige Zuhause ersetzt.

Das Leben ist als solches ein Geschenk, bedingungslos und ohne Angst vor einem himmlischen Gericht. Es geht darum, den Mitgeschöpfen zu helfen, zu erkennen, liebevoll zu sein und den materiellen Verführungen bzw. der Anhaftung zu widerstehen. Es geht nicht um das eigenen Ego, sondern um das eigene Bewusstsein, das den Tod übersteht und ewig ist.



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