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Samadhi

Wer oder was ist der Teufel ?


Satan Der Teufel oder Satan gilt als der Gegenspieler Gottes. Er wird auch als Luzifer bezeichnet, was Lichtbringer bedeutet. Allerdings wird mit dem Teufel eher das Dunkle und das Böse und Boshafte verbunden. Er sieht sich selbst als machtvolles, Licht bringendes Wesen, weil er Gott sein will, was den Anspruch hat, die Welt zu regieren und nach seinen Vorstellungen zu gestalten, und verneint und bekämpft die Macht Gottes.

Allerdings steht Gott für Liebe und Licht und der Teufel eben für die Dunkelheit. Er hat den fundamentalen Nachteil, dass das Licht die Dunkelheit dominiert, sprich, Licht kann die Dunkelheit vertreiben, Dunkelheit aber nicht das Licht.

So wie Gott, wird auch der Teufel als Wesen bzw. existierende körperliche Form betrachtet, wie auch immer die Fantasien dazu aussehen mögen. Dies führt dazu, dass viele Menschen das für unglaubwürdig und kindisch halten, und nicht an eine solche Existenz glauben mögen.
Daher ist es klüger, sich sowohl Gott, als auch den Teufel als eine Kraft, eine Energieform vorzustellen, und zwar unter der Annahme, dass alles im Universum letztlich Energie ist, und diese Energie durch energetische Felder wirkt.

Der schöpfende Gott ist die Urquelle allen Seins in Form von Licht und Liebe, und der Teufel als Gegenpol dazu die dunkle Seite und das Böse, bzw. der Hass auf die Urquelle.
Beide Energieformen bzw. Kräfte wirken auf den Menschen ein, auf sein Bewusstsein, und das über den physischen Tod hinaus. Göttliche Energien erweitern das Bewusstsein, während teuflische es verengen.

Die Kräfte bzw. Energien resultieren in Resonanz auf das, was der einzelne Mensch denkt, fühlt und wie er handelt. Diese Resonanz erfährt er während seines irdischen Lebens, aber stärker nach seinem physischen Tod im Jenseits. Göttliche Resonanz wird als Himmel oder Paradies bezeichnet, teuflische als Hölle. Es handelt sich dabei einfach um die Ernte dessen, was während des Lebens gesät wurde. Banal gesprochen: wer dem teuflischen Bösen gedient hat, wird dies in Form einer jenseitigen Erfahrung zurück bekommen (Hölle); wer dagegen dem Guten und der göttlichen Liebe zugewandt war, wird den Himmel der Liebe und des Lichtes erfahren.

Dabei geht es nicht um Bestrafung oder Belohnung im herkömmlichen Sinne, sondern um das Ergebnis der eigenen Taten, die energetisch zurück gespiegelt werden.

Der Teufel als energetische Kraft nutzt die Schwächen des Menschen, indem er ihnen im irdischen Leben Vorteile vorgaukelt, wenn diese ihm folgen und sich für die dunkle und böse Seite entscheiden. Diese Vorteile sollen sich in Wohlstand, materiellem Genuss, Macht und Erfolg zeigen. Sie bedingen jedoch egoistische Vorteile zum Nachteil anderer und beschränken sich auf das irdische Leben. Der Faktor "gegen andere" ist entscheidend. Deshalb hat Jesus soviel Wert auf die Liebe zwischen den Menschen gelegt und immer wieder aufgefordert, den Mitmenschen zu lieben, Feinde eingeschlossen. Dies muss energetisch verstanden werden.

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Der Teufel arbeitet mit Verführung und mit oberflächlichen, kurzlebigen Reizen (vergleiche Adam und Eva im Paradies), die sich gegen göttliche Kräfte richten.

Teuflische Verführungen zeigen sich in den sogenannten sieben klassischen Todsünden:

Hochmut, Habgier, Wollust, Zorn, Völlerei, Neid und Trägheit

Man kann man sicher noch andere hinzufügen:

Betrug, Lüge, Gewalt, Hass, Boshaftigkeit, Diffamierung, Verrat, Erniedrigung

Sie können Menschen zu allen möglichen, aber vor allem zu boshaften und egoistischen Gedanken und Taten verführen. Gemeinsam ist ihnen, sich gegen die eigene Seele und die der Mitmenschen zu richten und Energie vom Guten zum Bösen zu überführen. Sie trennen ihn von Gott und von der eigenen göttlichen Wesensart (der Seele). Zur Freude des Teufels, der dadurch im energetischen Feld an Kraft gewinnt.

Es ist jedem Menschen anheim gestellt, sich mit seinem freien Willen für das göttliche Gute (Liebe und Licht) zu entscheiden oder eben für das teuflische Böse. Die kurzfristigen irdischen Konsequenzen und die nachhaltigen jenseitigen werden folgen, das besagt das universelle Gesetz der Resonanz. Dazu braucht es keinen himmlischen Richter. Und wer nicht an ein Jenseits und eine Hölle glaubt, dem sei dies erlaubt. "Up to you!" heißt das wohl in Englisch.

Menschen, die dem Teufel bzw. Satan folgen (Satanismus), sind schwach. Sie erhoffen sich Kraft durch teuflische Energien, die sie in satanistischen Ritualen hervorrufen wollen. Dabei kennt die Gewalt, Abartigkeit, Boshaftigkeit und Obzession keine Grenzen. Doch sie werden verführt und verarscht, denn sie werden immer schwächer und landen letztlich in einer energetischen Situation (Hölle), die man niemandem wünschen kann. Denn dort fällt alles auf sie zurück und sie müssen die Konsequenzen ihrer Gedanken und Taten erfahren und erleiden.

Die Liebe und das Licht Gottes sind den teuflischen Kräften weit überlegen, und jeder kann sich zu jeder Zeit umentscheiden und zu Gott zurückfinden. Den Teufel wird´s ärgern, doch er kann nichts machen. Das Licht nimmt die Dunkelheit ohne Gewalt und ohne Aufwand, einfach so.


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